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Lofoten

Tag 6 - Wir nutzen die für den Tag vorhergesagte Flaute, um den Berg hinter unserer Hütte zu besteigen. Er ist nur knapp 400 Meter hoch, bietet aber einen atemberaubenden Blick auf das umliegende Meer und die zahlreichen Fjorde und kleinen Inseln. Von oben erhält man einen guten Eindruck davon, wie viele potentielle Spots die Lofoten zu bieten haben. Man kann von Insel zu Insel cruisen oder an einer der zahlreichen Sandbänke freestylen.

Das Meer ist heute flach und still. Doch bei genauerer Betrachtung, sieht man am östlichen Ende der Bucht immer wieder dunkle Felder auf dem Wasser. Sie scheinen einen Hügel hinunter zu gleiten, um sich dann auf dem Meer zu verteilen und an Kraft zu verlieren. Wir steigen den Berg hinab und begeben uns an den Strand. Tatsächlich huschen immer wieder Böen über das Wasser, obwohl gar kein Wind vorhergesagt war. Mit 5.2er Segel und Freestyleboard geht es aufs Wasser. Ich sehe eine Böe kommen und nutze sie für einen Move. Dann geht es in Dümpelfahrt zurück Richtung Ufer. Mir fällt jetzt auf wie klar das Wasser ist. Es ist einzigartig. Noch nie bin ich in so klarem Wasser gesurft.

Lofoten
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