S. 15
USA
Houston als Homebase hat sich als absoluter Glücksgriff erwiesen.
Fazit
Alles in allem hatte ich eine fantastische Zeit in den Staaten und Houston als Homebase hat sich als absoluter Glücksgriff erwiesen. Die Stadt ist sehr liberal, weltoffen und zählt sowohl kulturell als auch kulinarisch zu dem Bestem, was Amerika zu bieten hat. Aus professioneller Sicht ist das Umfeld einmalig.

Neben der amerikanischen Ölindustrie beherbergt Houston den größten Medizincampus der Welt: Das ideale Umfeld für hochklassige medizinische Forschung! Das Allerbeste an der Sache: Falls es euch beruflich oder privat in den Süden Texas verschlägt, ist die Windsurfkarriere ist nicht zu Ende, sondern der Spaß fängt erst so richtig an und der Langarmneo bleibt zuhause. Von März bis November sind Boardshorts angesagt. Die Spots in der Houston Bay und Galveston sind unter einer Stunde zu erreichen. Im Frühsommer und Herbst bläst es an zwei Tagen in der Woche mit über 15 kn und mit North Padre Island vor Corpus Christi gibt es einen 5-Sterne Spot in Tagestrip-Reichweite.

Bei allem Enthusiasmus hat auch das Leben in Texas seine Kehrseiten. Umweltverschmutzung, Ignoranz, Ellenbogenmentalität, religiöse Verblendung und „interessante“ politische Ansichten sorgen dafür, dass man Europa ab und an vermisst.
Dennoch würde ich jeder Zeit wieder samt Material in den Flieger steigen. Bedanken möchte ich mich bei all den fantastischen Menschen, die meine Zeit in den USA einmalig gemacht haben. Insbesondere auch bei meinem Chef, der meinem Reisefieber sehr viel Verständnis entgegengebracht hat. Zudem gilt mein großer Dank meinen Sponsoren, die mir ermöglicht haben, bei allen Trips mit bestem Material ausgestattet zu sein.
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