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Elternzeit

So gingen wir in diesem schönen Ambiente fast täglich im Wellenreiten, während unser Sprössling sein Krabbeln, Plappern und selbstständiges Essen übte und dabei so viel schneller Fortschritte machte als wir im Wasser. Auch trafen wir hier immer öfter Eltern mit anderen Kindern, an denen der Kleine mehr und mehr Interesse zeigte.

Als Spot besonders erwähnenswert ist Bordeira, wo ein Riff die Wellen bei Low und Mid-Tide zu einem sauberen Pointbreak ordnete und bei High-Tide ein kräftiger Beachbreak neben einer (Mini-) Flussmündung entstand, sodass man dort immer Spaß haben konnte, solange der Swell nicht zu groß oder der Wind zu auflandig war.

An einem Tag blies plötzlich ein unerwartet starker Wind in Bordeira, der genau ablandig (SO) und daher böig war, aber so gerade für mein 5.0er reichte. Da Bordeira sonst nicht als Windsurfspot bekannt ist und die Windrichtung "vom Papier her " auch nicht ideal war, hatte ich plötzlich als einziger Windsurfer zwischen einigen Wellenreitern glatt gebügelte und gegen den Wind laufende Sprungschanzen für mich, die ich auch ab und zu auf Amwind abreiten konnte. Ein sehr ungewöhnlicher und spaßiger Windsurftag, den ich nie vergessen werde.

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