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Elternzeit

An der Atlantikküste fuhren wir dann Richtung Süden, und weil wir bisher immer nur per Flugzeug in Marokko waren und dann meist eher an einem Ort geblieben waren, machten wir viele kleine Etappen. So konnten wir uns plötzlich alle möglichen Orte und Strände anschauen, mal die schnelle Autobahn nutzen oder auch mal einspurige Landstraßen mit wegbröselnden Asphaltdecken. Dabei fanden wir einerseits beeindruckend schöne Küstenorte, mit wegen gefährlichen Felsen oder extremer Strömung unsurfbaren Wellen wie in Moulay Bousselham oder in Oualidia.

Und andererseits sahen wir touristisch voll erschlossene Küstenorte wie den Mehdia Plage bei Kenitra oder Mohammedia bei Casablanca, die an kalifornische Kleinstädte erinnerten und deren lange Sandstrände dann auch ungefährliches Surfen zuließen (bei moderatem Swell).

Ein kleines Juwel ist die Flussmündung bei Kenitra, wo bei großem Swell eine extrem saubere Linkswelle an der Uferbefestigung entlang läuft. Der Point kann zwar ziemlich voll werden, aber die meisten Locals waren super freundlich wenn man ihnen freundlich und respektvoll begegnete. So zeigten sie mir sowohl den besten Ein- und Ausstieg (nicht unbedingt trivial), als auch den Weg zum Shaper, nachdem ich trotz aller guten Ratschläge doch die dicken Betonsteine touchiert hatte.

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