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Westaustralien

Wir erwischten einen Abschnitt mit gutem Wind, ebenfalls mit viel Platz auf dem Wasser und Wellen in einer Höhe ohne Konsequenzen. Definitiv ins Gepäck gehören Schnorchel und Brille, um mal Nemo und seinen Kumpels am Riff einen Besuch abzustatten. Irgendwann zeigte die Windvorhersage für Gnaraloo nicht mehr viel gutes, so dass wir uns auf den Rückweg machten, in Etappen via Geraldton, Lancelin und dann weitere 1000 km über Margaret River bis Esperance im Süden. Wobei man die Region um Margaret River nicht nur wegen ihrer berühmten Wavespots besuchen sollte. Mangels Wind in Margaret River blieben uns halt die Weingüter zum Trost.

Der weitere Weg nach Esperance führte durch Gewitter und Dauerregen, mit überschwemmten Strassen, die durch komplett verbrannte Landschaft führten. Nur wenige Tage vorher hatte es bei verheerenden Buschfeuern mehrere Tote gegeben. Aber auch hier wurde wieder der Pragmatismus der Australier deutlich. Manche, mit denen wir uns über die Buschfeuer und deren Folgen unterhielten, vertraten klar die Ansicht, nicht die Natur spielt verrückt, sondern die Menschen sind im Weg. Buschfeuer durch Blitzschlag seien eben der Lauf der Natur, seit Millionen von Jahren. Eben auch der einzige Weg, das karge Land zu düngen. Nur das eben seit ein paar Jahren Häuser im Weg ständen…

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