Irland
Schnell war der Kontakt zu einigen irischen Lokals hergestellt, denn bei der nahezu endlos langen Küste liegen viele Spots versteckt, die sich nur mit viel Geduld und Glück, oder Insider Tipps finden lassen. Es gibt sie also noch, die Ecken für Entdecker!

In den Tagen vor unserem Abflug schauten wir immer wieder ungläubig auf die tiefvioletten Farben bei Windguru, als die Ausläufer eines Hurricanes Irlands Küste streiften und auch die vorhergesagte Wellenhöhe ziemlich unglaublich klang. Allerdings sollte der Wind pünktlich zu unserer Ankunft auf Südost drehen, also weniger perfekt. Aber bei soviel Küste sollte sich doch der ein oder andere surfbare Strand finden lassen...

Unser Lager hatten wir in Dunfanaghy aufgeschlagen, mit 316 Einwohner durchaus überschaubar. Allerdings mit vier coolen Pubs und regelmäßiger Live Musik, das dürfte zwar irischem Standard entsprechen, uns erstaunte das Angebot an abendlichen Möglichkeiten.
Der nächstgelegene Spot ist Magheorarty, etwa 20 kurvige Minuten entfernt. Eine perfekte hufeisenförmige Bucht, mit einer solide gebauten Hafenmole und einem Reefbreak direkt davor. Tory Island ist am Horizont zu sehen, wo einer der dortigen Fischer auch als König residiert und immer noch eine Art von Unabhängigkeit vom Festland aufrecht erhält. Nicht besonders schwierig, wenn die Insel in den zahlreichen Herbst- und Winterstürmen teilweise nicht erreichbar ist.

Aber die Herbststürme waren dieses Jahr spät dran. Wir erlebten eher etwas wie eine Hitzewelle in Irland, mit Temperaturen, die sogar den zugegebenermaßen verregneten Sommer übertrafen. Entsprechend waren auch die Bedingungen in Magheorarty nicht gerade stürmisch, so dass wir uns etwas weiter südlich auf die Suche nach besseren Bedingungen machten.
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