Antigravitiy A1 - 360° Kameradrohne

Antigravitiy A1

360° Kameradrohne

Drohnen zu fliegen, will aus vielen Gründen gut überlegt und vor allem gut vorbereitet sein. Dazu lest ihr im unteren Abschnitt mehr. Die dahinter liegende Technik ist allerdings faszinierend und wird immer einfacher bedienbar. Für Windsurf- oder Wingfoil-Videos musste bisher sehr exakt geflogen werden, um das Objekt des Interesses immer genau im Bild der Kamera zu halten.

Von Insta360 kommt nun eine Kameradrohne, die ein 360-Grad-Panorama aufnimmt, aus dem später das Motiv als Video oder Standbild herausgeschnitten werden kann. Der Nachteil dieser Technik ist allerdings die geringere Auflösung als bei einer Standard-Drohne, sobald in der Nachbearbeitung stärker in das Video hereingezoomt wird.

Die Antigravitiy A1 Drohne wird mit einer 3D-Brille geliefert, mit der der Flug aus Drohnenperspektive verfolgt wird. Gesteuert wird mit einem einfachen Handcontroller. Die Drohne hat einen Steuerungsmodus, bei dem sie in die Richtung fliegt, in der der Controller gehalten wird.

Bedingt durch die Brille ist das Komplettset mit knapp 1400 Euro relativ teuer. Zum Vergleich: 'Normale' Drohnen vom Konkurrenten DJI kosten in der Gewichtskategorie bis 250 Gramm ab 239 Euro. Mit 249 Gramm fällt die Antigravity in die am wenigsten regulierte Klasse.

Link zum Hersteller: www.antigravity.tech

Einfach losfliegen?
Dennoch darf man mit der Drohne nicht einfach losfliegen. Das ist europaweit geregelt. In Deutschland ist eine Registrierung beim Luftfahrtbundesamt (lba-openuav.de) wie bei allen Kameradrohnen zwingend notwendig. Die Drohne bekommt ein "Nummernschild", über das der Drohnenpilot identifiziert werden kann.

Ein Kartenstudium ist Pflicht, um nicht in Flugverbotszonen einzufliegen. Die Deutschen Flugsicherung stellt mit Droniq Maps eine APP mit Kartenmaterial bereit. Das Kartenmaterial kann auch über maptool-dipul.dfs.de eingesehen werden.

06.01.2026 © DAILY DOSE  |  Text: Christian Tillmanns  |  Fotos/Grafiken: Insta 360