27.07.2026
Hanstholm Middles Kiter vermisst
Heute wurde eine große SAR Mission in Hanstholm durchgeführt. Hoffentlich wurde die vermisste Person gefunden. Leider waren die letzten Aussagen der SAR Unimog Crew aus Hanstholm negativ. Es soll sich um einen Kiter handeln. Zwei Rettungskreuzer, ein SAR Helikopter und ein extra aus Oslo rübergeflogenes SAR Flugzeug sowie ein SAR Unimog waren ab Nachmittags bis in die Abendstunden im Einsatz. Bei den heutigen Bedingungen ist Sicherheit wichtig, denkt immer dran. Es wäre schön, wenn jemand etwas positives gehört hat.
27.07.2026 © Gast | 28 Kommentare | 3 Fotos
28 Kommentare
Gast | 28.07.2026 01:07:38
War das nicht ein Winger?
Gast | 28.07.2026 01:31:59
Was für ein Alptraum...auch für die Familie. Ich drücke alle Daumen, dass er es irgendwie an Land geschafft hat.
Gast | 28.07.2026 04:25:07
Moin,
Stand 23:22 mit guten Nachrichten:
„ Der deutsche Surfer, nach dem wir früher am Abend gesucht hatten, wurde gefunden. Er wird von medizinischem Personal untersucht, ist aber sofort in Sicherheit.“
Quelle:
https://politi.dk/politi-update/meddelelse?uri=15063490
Greetings
Gast | 28.07.2026 06:03:57
Spenden!
Gast | 28.07.2026 07:22:14
Gute Nachrichten! Hat das Einschließen des Betroffenen ins Abendgebet ja geholfen.
Gast | 28.07.2026 07:48:50
Mann bin ich erleichtert. Vielen Dank für die Nachricht. Die Polizei in Middles meinte es war ein Kiter, aber offensichtlich ein Winger mit Gong und Vayu.
Gast | 28.07.2026 07:51:02
Riesendank an die Retter, die nicht aufgegeben haben. Die Suchaktion ging ja bis in die Abendstunden.
Danke
Gast | 28.07.2026 08:40:01
Es war ein Winger aus Nordostdeutschland und und wurde seit Mittag vermisst.Die Suche war abends schon eingestellt worden, nachdem man bei Bulbjerg den Wing gefunden hatte aber nicht den Familienvater.Gegen späten Abend hat man in Raehr Sirenen gehört, da dachte man an das schlimmste.Gott sei Dank hat man ihn gefunden.Wenn ich es heute morgen richtig höre, auf dem letzten Drücker vor der Dunkelheit und scheinbar seit Stunden im Wasser.....
S.E..
Hier der Artikel:
https://www.tvmidtvest.dk/thisted/tysk-surfer-forsvundet-ved-hanstholm-3a4ce
Gast | 28.07.2026 08:56:57
Zum Glück ein Happy End! Die Retter haben echt alles gegeben, da können wir alle sehr dankbar sein und spenden!
Gast | 28.07.2026 08:57:25
Vielleicht mal wieder ein Anlass an die DGzRS zu spenden. Wie cool, dass es gut ausgegangen ist!
Gast | 28.07.2026 09:36:30
Die Retter haben wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt und sogar noch die Familie im Ferienhaus seelisch betreut: Das sind wahre Helden!
Gast | 28.07.2026 10:04:15
Juchuuuuuuuuuu:)))) Einfach mal eine gute Nachricht... Da fällt einem ein Stein vom Herzen. Was muss das für eine Freude und Erleichterung für die Familie gewesen sein.. Super!!!!
Gast | 28.07.2026 10:17:47
Bin übrigens auch der Meinung, dass der Surfer selbst Außergewöhnliches geleistet hat: Mit 61 Jahren gut 10 Stunden in der tosenden See zu überleben spricht für eine gute Fitness und einen eisernen Überlebenswillen. Es wäre eine tolle Sache, ihn mal durch Dailydose oder Surf zu interviewen und seine Geschichte zu dokumentieren, insbesondere um anderen in einer solchen Situation Hilfestellung zu geben bzw. soetwas bestenfalls von vornherein zu vermeiden.
Gast | 28.07.2026 10:49:50
@Gast | 28.07.2026 10:17:47 Super Idee! Das kann auf keinen Fall schaden.
Gast | 28.07.2026 11:25:41
Wir selber waren vor Ort und sind ihm nicht begegnet. Seine Erfahrungen, was und wie ist es passiert, könnte sehr hilfreich für andere sein. Dies hat uns zum Anlass gegeben unser Material zu überprüfen, Karabiner austauschen und GPS Tracking zu aktivieren. Trinken und Handy ist schon immer mit dabei
Gast | 28.07.2026 11:35:43
Was ein Glück, das er gefunden wurde! Ich war selber in Middels auf dem Wasser, hätte nicht gedacht, das sein Wing ungesehen vorbei treiben kann. 10 Stunden ist echt nee Hausnummer....
Gast | 28.07.2026 11:51:27
Wo und wie wurde er eigentich gefunden? Gibt es dazu schon Informationen?
Gast | 28.07.2026 11:58:52
Er wurde vor Einbruch der Dunkelheit gegen 22 Uhr vom Rettungshubschrauber vor Lild-Strand aus der Nordsee geborgen. Er ist somit ca. 20 Kilometer gen Norden getrieben und das obwohl der Wind ja sogar schräg auflandig war. Das ist echt ne heftige Geschichte!
Gast | 28.07.2026 12:48:20
Sehr beruhigend, dass er gefunden wurde. Kein schöner Anblick so viele suchende Einsatzkräfte. Immer aufeinander achten und wenn wer länger im Wasser liegt, auch mal fragen ob alles in Ordnung ist bzw. die Position des verunglückten anzeigen.
Anders herum auch sehr wichtig: bei reinem Materialverlust, was im Meer treibt auch die Küstenwache und Einsatzkräfte informieren.
Vor 4 Tagen gab es einen vermeintlichen Fehlalarm, auch mit Helikopter, da ein treibender Kite gesichtet wurde, jedoch keine Person vermisst.
Gast | 28.07.2026 14:37:20
Und wenn man es allein an Land schafft und am Strand blinkende Fahrzeuge sieht, auch gern mal Bescheid geben und nicht einfach verpieseln.
Gast | 28.07.2026 15:33:58
@ 28.07.2026 11:58:52... Das ist echt heftig. Ich habe immer gedacht, die Strömung zieht einen seitlich mit dem Wind, so dass man früher oder später an Land kommt. Dass er trotz schräg auflandigen Winds von der Küste weggetrieben ist, gibt einem wirklich zu denken. Um ehrlich zu sein, habe ich mich selbst noch nie mit den Strömungsverhältnissen und Richtungen vor Hanstholm genauer beschäftigt. Werde mir das hinter die Ohren schreiben und das nächste Mal beim fcoo nicht nur den Wind am jeweillgen Tag anschauen, sondern auch die Strömungsrichtungen. Immer gut zu wissen, wohin man treibt.
Gast | 28.07.2026 16:35:16
Mich würden die Umstände auch sehr interessieren.
War auch selber auf dem Wasser und habe an dickeren Tagen schon gute Schwimmeinlagen gehabt, bin aber immer vor Homborg an Land.
Ggf war er soweit nördlich an der Mole und die Strömung dahinter westlicher bzw sogar südwestlicher ?!
Da drückt ja doch einiges an Wasser gegen die Westküste welches dann irgendwo hin muss.
In Middels zieht es einen, bzw schiebt das weißwasser ja eher parallel der Küste
Gast | 28.07.2026 18:50:19
Wir waren gestern und heute in Middles windsurfen und subjektiv hatte ich das Gefühl, dass weiter draußen die Strömung eher parallel bis leicht ablandig entlang zog. Allerdings war heute der Wind auch einige Grad südwestlicher. Vielleicht doch mal eine Tracker Uhr mit Alarmgunktion kaufen?
Gast | 28.07.2026 19:05:29
Ich frage mich ob es evtl am Foil lag. Lt letztem Update war er wohl noch auf dem Brett. Keine Ahnung ob der Flügel in einem Meter Tiefe das Abtreiben begünstigt.
Ich weiß, das sind Spekulationen. Wäre wirklich gut mehr zu erfahren um nicht den gleichen Fehler zu machen.
Gast | 28.07.2026 19:12:48
Mit dem Windsurfer hat man ein größeres Board solang man es nicht verliert. Das in neon gelb/rot und ne recue Tube bewirken schon einiges an Sicherheit. Gut auch, wenn sowas Ende Juli passiert und nicht Ende Mai. Besser dicht am Ufer bleiben.
Gast | 28.07.2026 21:23:02
Der Wind drehte am Spätnachmittag auf leicht ablandig und die Strömung zieht immer parallel zur Küste bzw. ab der Vigsöbucht wieder nach Norden. Außerhalb der Hanstholmmole laufen die Wellen massiv in Ostrichtung und drehen nur innerhalb Richtung Ufer. D.h., wenn er entsprechend weit jenseits des Molenkopfes war, wird er mitten in die Vigsöbucht (und damit weiter weg von der Küste) getrieben und später in nördliche Richtung, mit kaum Chancen näher ans Ufer zu kommen.
Mit nem Wingbord kann er ja auch kaum effektiv paddeln.
Eine echt bedrückende Situation war das und wir sollten alle überlegen, wie wir soetwas besser verhindern können.
Nie ohne Rücksprache mit anderen auf das Wasser gehen, auch Fremde ansprechen, dass sie auf einen Achtgeben, feste Treffs am Ufer ausmachen (nach z.B. zehn Schlägen einfach am eine Pause einlegen).
Solche Bedingungen wie gestern bergen ein hohes Restrisiko.
Das ist uns allen hoffentlich bewußt geworden.
In jedem Fall ist die Frage, ob er und seine Familie für den Einsatz zur Kasse gebeten werden (1 Std. Großheli soll 17.000,- EUR kosten), bei 8-10 Stunden Einsatz kommen da schnell 120-150.000,- EUR zusammen.
Spendenaktion? Für dänisches SAR und/oder für seine Familie?
Gast | 28.07.2026 22:38:57
Ich war gestern auch an der Mole windsurfen. 3,7–4,2 m² – perfekte HHolm Bedingungen bei etwas Nordwest. Dann der Rettungshubschrauber … plötzlich war die Stimmung gedrückt.
Was die meisten von uns – mich eingeschlossen – vermutlich nicht ausreichend verinnerlichen , ist das Problem der Rettung im Sturm. Ab einer gewissen Windstärke wird „Mann über Bord“ zu einer enormen Herausforderung. Schon nach wenigen Metern verliert man einen Menschen aus den Augen, auch mit Signalroter Rettungsweste. Wie schwer es selbst für die professionellen Teams der Küstenwache ist, jemanden zu finden, und wie schnell sich der Suchradius vergrößert – all das unterschätzen wir wahrscheinlich.
Professionelle Notfallsender wie PLBs (Personal Locator Beacons) sind hier der Goldstandard. Es lohnt sich, darüber nachzudenken. Trotz aller Vorsicht, guter Vorbereitung und Abmeldung an Land: Es kann erschreckend schnell passieren, dass man in solchen Bedingungen nicht mehr gesehen wird.
Gute Besserung, welch Glück im Unglück , danke an die Rettungsteams 😌
Gast | 28.07.2026 22:55:22
Ich Spende jeden Monat n fünfer an die SAR. Zwar nicht in Dänien, aber iwo muss man anfangen.