19.07.2026
Heiligenhafen, die Polizei war wieder da
Der angesagte Wind ließ seeehr lange auf sich warten, erst ab 17:30 kam gerade genug für 5,7-6,2 er Segel. Dafür konnte man sehen, wie die Polizei mit ihrem Vito die Kurpromenade langsam entlang fuhr, um an den Strandübergängen an denen Boards lagen, die pösen, pösen Surfer anzusprechen. Der Hinweis lautete: Nicht durch die Badezone surfen, sonst Anzeige und € 270 Strafe und bitte weiter erzählen. Grundsätzlich ja nett, weil viele Badegäste da sind, aber bei der kleinen Surfzone eine ziemliche Zumutung.
Surfer: Recht wenige
19.07.2026 © Gast | 27 Kommentare | 1 Foto
27 Kommentare
Gast | 19.07.2026 22:45:42
Richtig so. Wir brauchen unbedingt mehr Maßnahmen.
Gast | 19.07.2026 23:04:12
Nee, wir brauchen mehr Wind.
Gast | 20.07.2026 08:21:17
Mehr Wind wär mal ne Maßnahme.
Gast | 20.07.2026 08:35:29
Wohl alle Surfshops im Norden auf Abflug. Das Thema erledigt sich eh bald von allein, wenn da nicht ne Halbierung der Materialpreise kommt. Das dünne Teilnehmerfeld auf Gran Canaria spricht ja eine eindeutige Sprache. Schade
Gast | 20.07.2026 09:10:39
Sie haben es mit den Preisen einfach übertrieben! An der Anzahl der Wassersportarten und Wassersportler liegt es sicher nicht...an allen Spots ist das Wasser voll mit Windsurfern, Kitern, Wingern, SUPern, Wellenreitern. In Summe riesige Materialberge die wohl aufgrund dreist überzogener VK-Preise seltener getauscht und länger genutzt werden. 3000,- EUR für ein laminiertes Stück Styropor ist einfach völlig gaga.
Gast | 20.07.2026 09:38:09
Zumal die Herstellungskosten unter 250€ liegen. Aber das ist der normale Faktor 10 wie auch bei Kleidung.
Gast | 20.07.2026 09:52:06
@9.38.09
250,- Herstellungskosten ist so nicht richtig bzw es ist je nach Qualität mehr.
Gast | 20.07.2026 09:55:57
Fortschritt im Material ist überschaubar und der Gebrauchtmarkt ziemlich gut gefüllt. Der Gesamtmarkt wird eher nicht mehr wachsen, daher ist es sicherlich nicht einfach, mit dem Verkauf von Windsurfmaterial Geld zu verdienen.
Gast | 20.07.2026 10:16:19
Bitte Quellen für die Herstellungskosten nennen denn es kann sich nur um Stammtischgespräche ohne jegliche Grundlage oder veraltete Zahlen handeln. Für ein Surfboard mag das heute noch so sein, für ein Windsurfboard wohl eher beim doppelten ab Werk. Aber immer her mit den Zahlen. VG
tripmaster | 20.07.2026 10:33:26
Die Polizei ist nur der Überbringer der schlechten Nachrichten. Zwischen Kiel und Großenbrode kommt man kaum mehr ans Wasser bzw. mit dem zu hohen Van in Wassernähe. Schon gar nicht im Sommer. Lübecker Bucht kaum besser.
Die bunten Segel / Schirme / Flügel machen zwar schöne Bilder für die Tourismus Broschüren, lassen aber offensichtlich zu wenig Geld da.
Verstehe dabei allerdings nicht, dass die Badezonen so stur umgesetzt werden. Wenn genug Wind für Wassersport ist, sind da eh kaum Schwimmer draußen. Und die meisten Badegäste sollten da ab 5 Windstärken auch nicht mehr raus schwimmen. Müsste man halt ab einer bestimmten Windstärke die rote Fahne hoch ziehen und die Badezonen schließen oder wenigstens eingrenzen. Dann könnte man die Situation entspannen.
Gast | 20.07.2026 10:50:39
Die Situation war früher entspannter, von Klitte über Fehmarn bis holländische Nordsee.
Aber: viele "Freicamper" lassen statt Geld nur Müll und Unrat usw. da.
Da ist es kein Wunder, dass Maßnahmen ergriffen werden, die dann natürlich alle treffen.
Gast | 20.07.2026 10:53:36
Wie wäre es mit einem Runden Tisch: Verbreiterung, Erweiterung der Surfzone, um dem Sport mehr Raum zu geben. Der Badestrand ist ja lang genug, da kann man sicher noch eine Sandbank rauskürzen.
Gast | 20.07.2026 11:04:31
Im Grunde ist es doch gut wenn die Badegäste geschützt werden und das auch kontrolliert wird. Nicht auszumalen wenn da jemand über ein badendes Kind fährt. Das zu wenig Zugänge da sind ist ein anderes Thema. Vielleicht wäre es gut wenn die DLRG einfach in Abhängigkeit der Bedingungen, bspw 5bft und aufwärts, Abschnitte für Wassersportler freigibt und für Badegäste sperrt. Da reichen 100m im Bereich der jeweiligen Parkplätze. Die DLRG hätte sicherlich auch die Zeit dafür um ein paar Fähnchen am Strand aufzustellen.
Gast | 20.07.2026 11:08:43
In vielen Ländern (England, Frankreich) werden Schwimm- und Surfzonen tagsüber abgesteckt, je nach Bedarf. Das geht sicher auch bei uns, wenn der Wille da ist.
Gast | 20.07.2026 12:01:33
Die Idee mit der Verbreiterung der Surfzone halte ich für eine gute Idee, auch gerne in Abhängigkeit von den Bedingungen. Bloß wer mietet dann noch Strandkörbe in dem Bereich über den sich dann die Surfzone erstreckt? (Zwinkersmiley)
Gast | 20.07.2026 13:09:42
Freiwasserschwimmen legt deutlich zu. Was anderes kann sich Otto Normalbürger eh nicht mehr leisten. Wir müssen uns dran gewöhnen, dass die Wind betriebenen Sportarten einfach Zuviel Platz benötigen und im Sommer an der dänischen Nordsee ihr Eldorado haben.
Gast | 20.07.2026 15:56:03
Wieder mal ein gutes Beispiel aus dem Nachbarland: Hvide Sande bewachte Badezone ohne gefährliche Bojen auf Vertrauen basierend mit dem Hinweis, dass bitte nicht dort gesurft werden soll. Ab 5 Bft wurde dann die rote Flagge hochgezogen und die "Livredder" sind aber keinesfalls abgerückt sondern haben dann die Sicherheit der Wassersportler beobachtet und so einen Surfer mit Materialbruch gerettet, der weit abgetrieben war. Auch um Verletzungen zB durch Feuerquallen kümmern sie sich typisch dänisch nett und freundlich mit Salbe etc.. Sowas habe ich in Deutschland leider noch nie erlebt obwohl es doch genauso möglich wäre anstatt durchs Megaphon zu brüllen, wild mit dem Rettungsboot Surfer zu jagen oder die Polizei zu rufen. Klar gibt's immer Hirnis aber warum müssen immer alle unter Generalverdacht gestellt und schon im Vorwege mit Strafen von 270,- EUR etc, "bedroht" werden???
Gast | 20.07.2026 16:45:10
Das Problem liegt doch darin das man nicht miteinander redet und es dafür vermutlich auch gar keine offizielle Plattform bzw. ein offizielles Austauschformat gibt. Die Vorschläge mit den bedingungsabhängigen Surfzonen sind verhältnismäßig einfach und kostengünstig umsetzbar. Pilotphase könnte einfach gestartet werden. Nur wo bespricht man das und welche Zustimmung muss man sammeln?
Gast | 20.07.2026 16:54:41
"Zusammen" geht es auf jeden Fall besser als "gegeneinander": Am Ende sitzen wir doch in einem Boot. Kein Surfer will Badegäste im Wasser erschrecken oder gar verletzen und es kann schon beim nächsten Surf die DLRG sein, die Dich mit gebrochenen Knochen oder Material aus dem Sund fischt wie Du auch ihnen vielleicht mal dabei hilfst, einen verunglückten Badegast zu retten etc.. Wie es gehen kann, habe ich ja mit Beitrag 15:56 beschrieben. Ich finde es eben sehr traurig, dass den Surfern gleich so viel Misstrauen entgegen schlägt, wenn sie auch nur ein Board aus dem Auto laden. Am Ende wollen Surfer, Schwimmer, Angler und andere Wasserbegeisterten doch nur Freude am Wasser haben und das geht grad wenn absolute Hochsaison ist nur durch gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme.
Gast | 20.07.2026 17:39:30
Rücksicht wäre absolut wünschenswert. Je nach Material stellt nun mal von vornherein der jeweilige Sportler ein unterschiedliche „Aufgabe“ für seine Mitmenschen dar. Wenn der Platz eng wird, leidet oft die Rücksicht. Das ist übrigens nicht nur beim Wassersport ein Problem. Mit zunehmendem Alter sollten die Menschen doch dieses Gefühl für Rücksicht entwickeln.
In diesem Sinne …
Iomegan | 20.07.2026 21:10:53
Verstehe nicht was das Problem mit den "kleinen" Surfzone in Heiligenhafen sein soll. Die Zonen sind nach 100 m doch eh vorbei und dann kann man surfen wo man will. Geht doch nur um's rein- und rausfahren... Und wer mal nicht mehr zurück kommt kann auch durch die Badezone laufen, da ist eh alles super flach.
Gast | 20.07.2026 22:08:56
Macht einer Aufkleber für unsere Bullis, Boards und Segel?! "Windsurfing is not a Crime"
Gast | 21.07.2026 00:00:38
Muss lomegan recht geben. Eigentlich geht es nur um das Rein- und Rausfahrren in der Surfzone und da reicht eigentlich der kleine Abschnitt. Trotzdem würde mich interessieren, ob man sein Material durch die Badezone schieben darf, um zu landen oder zu starten, oder ob da dann auch schon die Polizei oder der DLRG kommt, um es einem zu untersagen. Dann ist der kleine freigebene Abschnitt wirklich schwierig. Wer einmal wegen Windmangel abgetrieben ist, der kann nicht zum Surfstrand hochreuzen und muss eine Möglichkeit haben, an anderer Stelle an Land zu kommen.
Gast | 21.07.2026 13:42:11
Es geht immer nur um das Rein und Raus. Daher ja die Kiki am Spot. Da waren alle entspannt
Gast | 21.07.2026 15:44:58
Entspannt euch morgen is whitehouse the Right house
Gast | 21.07.2026 17:36:22
Eher nicht: Zu westlich! Also wieder Badegäste in Halli erschrecken und wilde Verfolgungsjagden im James-Bond-Style mit der Polizei an Land und den wilden Jungs mit dem roten Motorschlauchboot liefern, deren Mission "Schutz von 3 Badegästen in der Brandung" natürlich absolut verhältnismäßig ist und dem Spaß von 100 Surfern absolut vorgeht ;-)
Gast | 21.07.2026 18:29:59
…. so entstand der kleine Klaus
