Antwort, 25.06.2013 06:33 von Schotstart
morgen arvid,
kann dir mal von meinen erfahrungen berichten:
ich bin immer alu-gabeln gefahren. mein grösstes segel ist ein 5,7er und ich habe nie so richtig die nötigkeit gesehen, in eine sündhaft teure carbon gabel zu investieren, einfach weil ich dachte dass ich sowas nicht brauche. ich habe mir dabei immer sehr gute alu gabeln geholt, z.b. north silver hd, aeron mct, chinook, al 360. ich musste aber feststellen, dass selbst die beste gabel nach 2 saisons dauereinsatz einfach an haltbarkeit einbüßt. wie du schon sagst, kein brechen, aber schon dass sie einfach nachgeben. einige der gabeln habe ich auch schlichtweg verbogen.
habe jetzt investiert und mir doch eine carbongabel geholt, 150-200 cm.
war damit kürzlich das erste mal auf dem wasser, und was soll ich sagen:
es ist ein irrer unterschied! das ganze rigg ist bocksteif, böen werden umgehend in geschwindigkeit umgesetzt. ich hätte nicht gedacht, dass man den unterschied derart deutlich merkt.
ich kann mir daher vorstellen, dass grade bei dem slalom-gear dieser effekt noch deutlich verstärkt wird.
ich an deiner stelle würde nach meiner erfahrung umgehend in carbon investieren;)
ich glaube dass der bloße namenszusatz "slalom" oder "race" bei alugabeln leider stumpfes marketing ist.
hier bei den kleinanzeigen sind mit regelmäßigen abständen schöne carbongabeln für faires geld drin. ich würde da zuschlagen!
danke an die, die diesen roman gelesen haben ;)
gruß