Antwort, 21.06.2013 19:06 von chancey
Hallo Simmy,
sorry. dass ich erst jetzt antworten kann, war ein paar Tage unterwegs.
Deine Beobachtung ist ganz richtig: bei viel Wind wird es mit einem kleineren Brett leichter zu surfen, deshalb steigt man ja um. Viele trauen sich nicht, weil sie meinen, dass ein kleines Brett generell schwerer zu fahren ist. Das Gegenteil ist aber der Fall. Das Ganze kippt aber wieder, bei wackeligen Bedingungen, unter der Gleitgrenze ein kleines Brett zu bewegen, ist schon anspruchsvoll, je kleiner desto mehr.
Wenns auch bei mittleren und ungleichmäßigem Wind noch funktionieren soll, wären um die 110 l meiner Meinung nach o.k., tendierst Du eher Richtung stakem Wind, dann würde ich eher am 90 - 100 l denken, also ähnlich wie Michael.
Allerdings ist dann der Abstand zwischen den Boards sehr groß, insbesondere weil bei einem 90-100 l Board so ungefähr bei 6,5 qm Segel maximal Schluss ist, während der 110er durchaus auch noch 7,5 qm vertragen sollte.
Tabou 3s oder vergeleichbar finde ich ebenfalls ok, ist letztendlich auch viel Geschmackssache.
Den 140er solltest Du aber auf keinen Fall unterschätzen, ist eine super Brettgröße für große Segel (8qm + x) und Leichtwind.
Gruss
Klaus