Antwort, 07.02.2013 20:58 von Ralph
Hallo Arvid,
in den Profilen der Pros auf der PWA-Homepage finden sich meist Angaben zu deren Sponsoren, auch auf den Demo-Videos der Boardhersteller sieht man oft, was "drunter" ist. Einen Geheimtip gibt es sicher nicht, da sich ja alle in Gewicht, Stil und Können unterscheiden. Fakt ist aber, daß Du, wenn Du eine "Nobel-Finne" aus der Form kaufst, diese in Sachen Flex an Dein Gewicht und Deinen Geschmack anpassen lassen kannst, und Du eine Finne bekommst, die nicht asymmetrisch, verzogen oder/und schief in die Basis eingegossen ist. Das alles zu einem Preis, der über dem des linksrheinischen "Marktführers" liegen KANN - aber nicht muß. Meine 30er Hurricane war billiger, und ist perfekt verarbeitet. Zu den Fahreigenschaften kann ich noch nichts sagen, mit meiner, gebraucht gekauften, 40er bin ich aber sehr zufrieden. Ich bevorzuge dünne Profile, es gibt auch Custom-Finnenbauer, z.B. Winheller, die auf etwas gedrungenere setzen - ist letztlich Geschmacksache. Auch Winheller ist übrigens nicht teuer. Die anderen kenne ich nicht näher. Grundsätzlich haben Serienfinnen meist dickere Profile mit größerem Radius an der Anströmkante. Das macht sie unempfindlicher gegenüber Ungenauigkeiten, die beim Schleifen von Hand auftreten können. Dünne, schnelle Profile sind nicht zwangsweise spinoutanfällig - wenn die Proportionen stimmen, hast Du praktisch nie einen.
gruß
Ralph