Antwort, 23.01.2010 18:21 von tigger1983
Das kannst du eigentlich selber rausfinden, ob es sich lohnt oder nicht. Wenn dir das Heck öfter mal weggeht kann man dem mit einer größeren Finne entgegenwirken. Wenn du aber auch das gefühl haben solltest das das Board zum aufkentern neigt, ist da kein spiel für eine größere finne.
Und naja die abstufung der finne von 40cm auf 42cm ist wohl sehr maginal (gleicher Finnentyp vorrausgesetzt) , das merkt vielleicht ein pro...
Wenn du wirklich was größeres nehmen willst würde ich dann schon auf 46cm gehen.
Auf der anderen Seite hat natürlich auch der Fahrstil einwirkungen auf die spinout anfälligkeit. Wenn du das heck schon fast 90° vom Board wegkickst, kriegst du warscheinlich auch noch mit ner 50cm finne spinouts hin. Wenn du hingegen den Fußdruck richtung nose bringst wirst du auch mit einer kleineren Finne klar kommen.
Allerdings ist der Trimm dabei sehr entscheident. Ich mache das eigentlich nur bei überpower, das ich den Tampen druckpunkt weiter richtung schothorn bringe, so das man in dümpelfahrt zug auf der maßt hand hat.
Bei überpower hingegen past der trimm wieder und man hat mehr kontrolle.
Achja noch zur Finnegröße:
-kleinere finne: schlechter angleiten mehr Topspeed, spinoutanfälliger
-größere Finne: besser angleiten, weniger endspeed, gefahr des aufkenterns
Ob dein Board Segelgrößen über 7,5 abkann weis ich leider nicht. Ich hab aber die erfahrung gemacht das die Segelbereiche recht "genau" sind.
Z.B. hatte ich mal ein 110l board mit 5,5-7,5qm und da war der arsch wirklich bei 7,5 ab..
Das board lief mit nem 6-6,5 wesentlich besser
Das solltest eigentlich auch im handling merken. Wenn du entspannt fahren kannst, passt der trimm noch. Wenn das segel schnell den kompfortbereich verlässt ,biste draussen...
also hoffe das hilft dir ein bisschen
mfg