Antwort, 05.05.2009 13:30 von tom turbo
hi
das hört sich schon alles nicht so falsch an. 84l ist natürlich nicht gleich 122, aber wenn du bei gemäßigten bedingungen schon mit dem brett klargekommen bist, dann würde ich nicht so schnell aufgeben. natürlich hast du recht, dass ein 95er waveboard vielleicht ein bisschen geeigneter wäre. wiederum aber auch nicht wenns hackt, da haste auch recht. wind für 4,2 und welle dazu ist einfach nicht so easy zu fahren wie flachwasser und 5,3. da braucht man anfangs etwas übung. es ist eigentlich normal, dass du öfters vorne rüber fliegst zu beginn. dir fehlt wahrscheinlich noch die gewöhnung an die schnellen bewegungen des segel. es braucht einfach zeit, bis du über alle deine reaktionen auf die segelbewegungen nicht mehr nachdenken musst. und wenn alle bewegungsabläufe bezüglich segelbalance erstmal automatisiert sind, dann reagiert man die für starken wind entscheidenden millisekunden schneller. mit 5,3 hat man da doch ein bisschen mehr spielraum. starker wind bestraft die fehler halt einfach härter.
also weiterüben! ein größeres waveboard wäre vielleicht für einen kurzen zeitraum (je nach lerngeschwindigkeit) erstmal nicht schlecht, aber ich denke, dass viel einfach an der segelkontrolle liegt.
vielleicht ein paar tips dazu:
- wenn du das gefühl hast zuviel druck zu haben und immer vorne rübergezogen zu werden, zieh mal dein segel unten richtig durch. taste dich ran, irgendwann kommt natürlich der punkt, wo das segel keine power mehr hat. aber mit viel loose leach hast du mehr kontrolle. dementsprechend muss man meist auch am gabelende ein bisschen mehr durchtrimmen. ich fahre die gabel auch gerne etwas höher, ich habe dann das gefühl nicht so schnell vorne rüber gezogen zu werden. anderersets steht man dadurch generell eher etwas aufrechter, was eigentlich ja eher das rüberfliegen fördern sollte...wer weiß. kannste ja mal ausprobieren.
- trapeztampen gut eingestellt? vielleicht eher einen tick näher zum mast, falls deine kraft im hinteren/segelarm es zulässt. und vielleicht eher etwas länger.
- versuch den wasserstart so zu machen, dass du direkt in die schlaufen kommst oder zumindest schonmal sehr in der nähe bist. falls du dabei dann das problem hast, dass du beim wasserstart anluvst, strecke deinen vorderen arm etwas mehr und nimm mit dem hinteren schön dicht. wenn du direkt in den schlaufen startest, hast du dein brett besser unter kontrolle und kannst dich mehr aufs segel konzentrieren. auch wenn du noch nicht sofort gleitest, der wind aber eigentlich ausreichend ist, kannst du mit 75kg auf nem 84er brett eigentlich erstmal so fahren. falls du dabei anluvst gilt gilt für die arme das gleiche wie beim wasserstart. und wenn du noch in dümpelfahrt steckst und untergehst, versuche mehr körpergewicht an die gabel zu hängen, somit entlastest du dein heck. wenn du dann in den schlaufen angleitest solltest du das gefühl haben, dass du mit deinem vorderen eher gestrecktem bein dein board vorwärts schiebst und dein hinteres eher gebeugtes bein eher an der hinteren schlaufe zieht. natürlich auf raumwind.
ich hoffe das hilft dir. man könnte bestimmt noch vielmehr sagen, wenn man shen würde welche fehler du machst. aber da kommste schon drauf ;) nicht aufgeben. versuch den wasserstart in die schlaufen vielleicht mal auf deinem großen brett wenn du ausreichend druck hast.
aber du hast ja probleme...ich hätt gern mal endlich wieder wind für 4,2....haha