Antwort, 16.09.2007 13:33 von Picbuster
Ich habe bei meinem ersten Air Berlin Flug im Sommer (Kanaren) nur positive Erfahrungen gemacht. Wir waren zu zweit mit zwei dicken Boardbags früh am Airport und haben ohne Nachfragen sogar Notausgangsplätze bekommen. Preis inkl. Surfgepäck war knapp über 250 pro Nase.
Grundsätzlich sollte man Surfgepäck immer sofort bei Buchung anmelden, am besten die Mitnahme zur Bedingung der Buchung machen... (schriftlich festhalten). So kann fast nichts schiefgehen. Bevor also über eine Airline gelästert wird, immer zuerst an die eigene Nase fassen...
Die Transportkapazität für Windsurfausrüstung hängt immer vom Flieger ab. Es gibt von jedem Airbus- oder Boing-Jet lange und kurze Versionen. Bei den Fliegern, die auf die Kanaren fliegen, kann je nach Verbindung (Auslastung) schon mal ein kleiner Jet eingesetzt werden = geringe Kapazität für Gepäck. Deshalb setzen Airlines ein Limit von z.B. 3 Windsurfgepäckstücken pro Flug.
Nach Südafrika werden ziemlich große Flieger eingesetzt, da passen dann auch schon mal 20-25 Boardbags rein - der Flieger hebt dann meist mit 20 Minuten Verspätung ab ;-)
Aber: Windsurfgepäck ist Sondergepäck mit der geringsten Beförderungspriorität. Das bedeutet, dass ein paar Boarbags auch gerne mal liegenbleiben können, wenn der Flieger voll ist (normales Reisegepäck und Cargoaufträge haben Vorrang beim Transport). So kann es passieren, dass die Windsurfausrüstung erst im nächsten Flieger nachgeliefert wird. Die Airlines bezahlen dann meist ein paar Tage Leihmaterial.