Antwort, 18.08.2010 18:01 von stefmaster
Hallo,
also ich rate dir erst einmal von einem 12er Segel ab. Du solltest eher anfangen deine Segelpalette in kleineren Schritten aufzustocken, sonst sind die Sprünge zwischen den Segelgrößen zu groß und du bist dann oft bei zuviel / zu wenig Wind mit dem falschen Material draußen.
Der Schritt von 7,0 auf 8,4 ist in Ordnung, das kann man machen und erweitert je nach Board und Technik, die Windrange, in der du im gleiten bist, schon recht ordentlich.
Das Handling eines Race-Segels mit Cambern, im Vergleich zu einem Freeride-Segel ohne Cambern ist ein großer Unterschied, der gewöhnungsbedürftig ist. Nicht jedem liegt das Handling von Race-Segeln.
Zum Schotstart: Mit jedem qm, den du mehr hast, wird es schwieriger und man braucht die richtige Technik, denn wenn die riesige Masttasche voll gelaufen ist und der Wind das Segel flach auf das Wasser drückt, wird das verdammt schwer...
Auch einen Wasserstart sollte man mit solch großen Segeln beherrschen. Oft ist dies weniger anstrengend als das Segel aus dem Wasser zu ziehen.
Du solltest dir aber auch einmal Überlegen, deine Segelpalette zwischen 5.0 und 7.0 aufzustocken. der Sprung in diesem Windbereich ist eigentlich zu groß und du wirst es lieben lernen, wenn man auch mal auf ein 5,7er oder 6,3er zurückgreifen kann, weil es einfach besser bei dem Wind passt.
Und wie mein Vorredner schon sagt, am besten vorher einmal probefahren, denn Race-Equipment ist nicht gerade günstig, da alles auf einander abgestimmt sein sollte, sonst kann man oft keinen Spass haben und wer weiß, vieleicht liegt dir das Handling von Cambern nicht, dann solltest du eher zu großem Freeride-Material ohne Cambern greifen...
Gruß