Antwort, 14.03.2007 16:02 von Hangman
Bei dem Stichwort Trapetztampen fällt mir immer nur ein das ich es oft sehe das leute ihre Trapetztampen am Gabelbaum mit nem "riesen" Abstand zwischen drin befestigen.
ICH persönlich halte davon nichts. Liegt aber warscheinlich daran das ich ein direktes Segel bevorzuge.
Ich zum Beispiel befestige meine Trapetztampen(20") maximal eine hand breit nicht so doll fest am Gabelbaum. Mit der Zeit beim fahren rutschen die dann alleine zusammen so das letztendlich die tampen nen Abstand von nur noch 1-2 Finger von einander haben.
Dadurch sind die Tampen dann sehr genau nach dem Druckpunkt des Segels ausgerichtet. Sodas ich ohne Probleme einhändig fahren kann oder den Gabelbaum vollends los lassen kann und das Segel nur über das Trapetz steuere.
Diese Einstellung der Tampen lässt sich ansonsten auch sehr gut bei leicht Wind an Land machen. Hierzu stellt man das aufgebaute Rigg in den Wind und verändert so lange die Position der Tampen bis man das Segel ohne Probleme nur mit hilfe der Trapetztampen im Wind halten kann, ohne das es den Mast oder das Schothorn wegzieht.
Wenn die Trapetztampen so eingestellt sind müsste es dann auf dem Wasser keine Probleme mehr mit ner Überlasteten Mast oder Segelhand geben, von der immer wieder Surfer Klagen. --> Wenn die Tampen richtigeingestellt sind brauch man die Arme nicht mehr wirklich stark zu beanspruchen beim fahren! DAS macht dann alles das Trapetz!
Meiner Meinung nach ist die Falsche Positionierung der Tampen ein viel Größeres Problem bei vielen Surfern, als die richtige Länge zu finden.
Hang loose