Antwort, 08.11.2007 03:09 von Boddenflitzer
so jetzt ich noch mal:
Ja, ja das Thema ist und bleibt das selbe, immer und immer wieder.
Nach dem ich mir noch mal alles durchgelesen habe, einschließlich des surf-forums, danke fehmarnsurfer, muss ich noch mal was loswerden. Ich spreche von Wave-Freestylebereich, Segel von 3-7qm und es ist an gute und noch bessere Surfer gerichtet:
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass Carbongabeln oft durchdachter (Belag, Griffdurchmesser, Stabilität, Kopfstück beweglich) sind, ich rede hier nicht von einer X9 oder North Carbongabel, aber schaut euch doch mal um. Es gibt HPL, Aeron, Chinnook, Prolimit uva. Die sind sicher nicht immer leichter und wenn, dann ists nicht der Rede wert, stimmt, hab ich aber auch nie behauptet. Ich habe auch nicht gesagt, dass der Vorteil von Carbonboom-Aluboom größer ist, als 30% Mast zum 100%. Wenn der Trimm schon mit 75% perfekt ist (z.B. empfohlener Mast), dann sind es echt nur peanuts und ne ganze Menge Einbildung, dass der 100er "viel"(nach dem Motto, dass ist jetzt der Bringer) besser ist, dass er etwas besser ist streite ich nicht ab, zumindest was die Leistung betrifft, wiegt ja schließlich auch weniger.
Zu den stolzen TL-Ergal-Boom-Besitzern; sicher ist das eine top Gabel, für die man in der "durchdachteren" besseren King Ausführung neu auch ca. 250€ auf den Ladentisch legt (mit etwas Glück bekommt man aber eine gebrauchte King in Carbon für den Preis).
Das ist ist für meine Verständnisse, auch unter einer vernünftigen Gabel zu verstehen. Aber die TL Carbonvariante ist einfach besser, in ALLEN Bereichen. Man kann nicht Äppel
mit Eiern vergleichen, wenn von Schlagempfindlichkeit bei einer C.Gabel mit einem Mast vergleicht. Sicher sind die nicht unverwüstlich, aber zum einen ist ein dämpfender Griffbelag da und zu anderen sind die Endstücke meist richtig heavy und dickwandig, da bricht so schnell nichts, und wo durch auch. Wirklich viele Wave-Cracks, die dicke Loops und bei Sturm auch gerne mal doppelt rotieren, schwören auf Carbongabeln, weil sie sich um ihr Material kein droßen Kopf machen wollen, bzw. weil sie schon jegliche Art Alugabel rasch geschrottet haben. Ein Guter Local auf Rügen, meiner Meinung nach der Beste, fährt TL Carbongabeln, bei so vielen Loops die er raushaut ist das ein muss, er würde wohl nie wieder Alu Ergal T8,9 fahren, denn davon hat er schon viele zerlegt. Da macht der Preis von über 500€ auch richtig Sinn bei ihm. Aber auch ich als "Laie" der sich an einer etwas härtern Gangart erfreut, merkt den Unterschied, auch beim 4,7 und auch mit 70-75kg.
Allen die noch Alu fahren, traut euch eine richtig gute Carbongabel zu besorgen, HPL oder sonst was ( keine X9, haben sch.. Belag und überteuert) , nicht neu - gebaucht tuts auch, ihr werdet sie wahrscheinlich viel länger und viel lieber fahren als ein Alugestell. Ich habe für meine 2004 er Arrows Carbon-Freestyle (170 -220cm nur 1,9Kg (so wohl einer der leichtesten sein,die je gebaut wurden, in der Größe natürlich)-> das merkt man dann schon ein wenig beim Leichtwind Freestyle) 120€ bezahlt (Anfang 2005 gekauft) und für meine 2005er Prolimit ProTeam (140-180cm und 2,84kg(bei viel Wind egal ist es ob 2,5 oder 2,8kg, uzudem das Endstück leichter ist als bei der Alu, darauf kommts an) -> extrem dünner Durchmesser, dünner geht nicht, 26mm mit Belag! im Griffbereich + extra dickwandig , also sau strabil = schwerer) ende letztes Jahr nur schlappe 93€ bezahlt. Sie waren zwar gebraucht, aber fast neu. Neu hätte ich für beide über 1200€ ausgegeben, was ich nie tun würde, und so nur knapp 210€ (geb ja zu das ich Schwein in der E-Bucht gehabt habe, aber ich habe auch lange geziehlt gesucht). Haben mich bis heute nicht enttäuscht, der Belag ist noch immer super, haben unzähliche Wipeouts Loopversuche (auch eingeharkte Backloops) überstanden, und fahren noch so wie am ersten Tag, was man von einer Alugabel nach 2-3 harten Jahren wohl nur in wenigen Fällen sagen kann. Erst neulich hatte eine Fahrerin (ca. 50 -60 kg), sie fährt übrigens in der Welle, ihre Alugabel verzogen -> Materialermüdung, das Ding , ich glaub die TL Myto in Ergal, war keine 3 Jahre alt und sie fährt nicht sonderlich aggressiv. Um es noch mal auf den Punkt zu bringen, Augen nach einer guten und günstigen Carbongabel offen halten (auch wenn es lange dauert), es lohnt sich wirklich.
Sorry, dass ich hier wieder mit so langen Ausführungen quäle. Mich haben die Post gegen Carbongabeln von der Alufraktion, die noch nie eine gefahren haben, angestachelt, mal gegen zuhalten.
Dank an die, die es bis zu Ende lasen.
hang loose
P.S.: Fast alle die Carbongabeln fahren sind zuvor auch gute und sehr gute Alugabeln gefahren, aber irgend wie hab ich von keinem gehört, dass er/sie doch wieder lieber Alu fahren möchte. Und irgendwann gewöhnt man sich so sehr an daran, dass man salop gesagt, sich nicht mehr an einen Unterschied erinnert. Man kauft dann wieder Carbon, weil die alte super fuhr und im Vergleich zu Alu länger hielt, oder jedes Jahr(oder vielleicht alle 2 Jahre) zwei! Alugabeln (unterschiedlich groß, soll ja steif sein, deshalb darf die nicht so weit rausgefahren werden) statt einer Carbongabel mit 50cm Verstellbereich, die auch weit ausgefahren noch steif genug ist. Das heisst in min. 4 Alugabeln in 2-4 Jahren, a je min. 150€ (eine normal gute), kommt ich auf ....min. 600€ ! -> (siehe Totti im surfforum) - Was ein Schlaumeier.....Gott o Gott. Dann lieber 3-4 Jahre eine highend Carbongabel. ---------(kleines Resumé über etwas verwirte Carbongabelbesitzter)-------------------- aloha