Antwort, 15.09.2005 10:03 von Unregistriert
hallo surffreunde, peter wieder hier.
danke für eure beiträge. der satz von dir marc > bigboard oder kleiner liest man regelmäßig im forum, da hast du recht. zeigt, dass sich die frage für alle anfänger stellt und letztendlich jeder für sich entscheiden muß, ob er den einfacheren oder schwierigeren weg gehen kann oder will.
habe nunmehr folgenden stand: vorgestern relativ wenig wind - gut für mich zum üben. erste versuche einer halse usw. ja hat beim zweiten versuch, zwar wackelig, geklappt.
aber im laufe des tages, weitere übungen wie einhängen im trapez usw. klar, beobachtungen bezüglich der windentwicklung ( oder windloch) mache ich noch nicht so, somit muß ich mich dann gegebenenfalls immer rasch (und oft zu spät) aus dem trapez "rauswurschteln". ist ja nicht weiter schlimm, nur falle ich halt das eine oder andere mal ins wasser. so habe ich mein board beschädigt und es schon zum boarddoktor gebracht. so weit so gut. in der zwischenzeit kann ich mit einem alten bic und/oder alten mistral von einem freund fahren, was ich gestern bereits getan habe. längen dieser boards über 3 meter, ca. 150 liter, breite ca 64 cm. und bei diesen versuchen habe ich mich auch nicht unbedingt gleich sicherer gefühlt. ja die länge verhinderte nach vorne und hinten eher das abtauchen, aber kippelig war es dennoch etwas. und die erste wende, fiel mir gegenüber meinem 264cm kurzen board - vermute ich - sogar etwas schwieriger (lies sich nicht so leicht drehen, ich arbeite ja noch mit der segelsteuerung).
ich habe mich offensichtlich schon etwas an mein zunächst noch kippeliges board gewöhnt?!?.
interessant wäre zu wissen, wie sich veränderungen bei den eckpunkten (volumen - länge - breite) eines boardes auswirken bzw. diese eckpunkte untereinander "kommunizieren". meine laienhafte einschätzung beim board ist nunmehr diese: gut wäre relativ kurz, relativ breit>sogar über 70 cm und ausreichend volumen.
und wie mir hier auch mitgeteilt wurde, das abstimmen der bewegungen des körpers, oft gleichzeitig und rechtzeitig (hände, füße, segelhaltung, fußstellung und "windvorausblick" usw. ) ist ja praktisch das wichtigste. das muß ein anfänger ja erst einmal überblicken, koordinieren und zur umsetzung bringen können. erst dann wird es leichter und auch erst dann kann der weitere aufbau der nächsten manöver erfolgen.
wie gesagt, vor ca. 25 bis 30 jahren etwas mit einem "schwertflugzeugträger" am meer bei leichtwind gesurft und geglaubt > ich kann es ?!?!?!?!?.
ich hätte nicht gedacht, dass mich heute als "alter 49 jähriger dodl" das surfen GEDANKLICH soviel beschäftigt und ich andauernd an das richtige setup als auch die fahrtechnik denke (denken muß).
wenn mir noch jemand etwas mitteilen will freue ich mich natürlich. speziell der bezug und die auswirkungen der boardeckdaten zu(unter-)einander (länge, breite, volumen ) würde mich noch interessieren.
also danke liebe surffreunde, liebe grüße aus wien
peter