Neuseeland

Auch nach 1,5 Monaten Windsurfen, nächtlichem Kochen, Musizieren, einem kurzen Abstecher in den Tongario National Park und einem Leben wie im Camp, entschieden wir uns schweren Herzens weiterzuziehen. Immerhin gibt’s noch die mysteriöse Südinsel zu erkunden und dabei möglichst keinen Wind auszulassen. So wurde kurzerhand die Fähre gebucht und der Weg nach Wellington in Angriff genommen. Aber nicht ohne Abschluss-Session in Waitara!

Nach Reifenpanne Nr. 2 in Windy-Wellington angekommen, staunten wir nicht schlecht. Wellington ist ganz anders als Auckland. Es ist die Hauptstadt von Kunst, Kultur, Musik, moderner Architektur und des Windes.

Die Stadt ist überschaubar und hat einfach Flair. In Plimmerton mit 40 Knoten Wind von 'Falsch' willkommen geheißen, zählten wir abends unsere Zahnfüllungen nochmals genau nach. Gewundert hat uns, dass praktisch keiner der Locals hier über Segel unter 4.0 verfügt, obwohl es hier ständig zimmert.

Lustig anzusehen waren auch die Jungs, die spät von der Arbeit kamen und mit dem schicken Businessanzug auf der Wiese ihr Rigg aufzogen. Also vom schicken Zweiteiler direkt in den Strampler. Die seltenen Flautentage in Wellington wurden für eine ausgiebige Stadttour genutzt, bevor es auf die Südinsel ging.

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