Anreise - Mit der Air Berlin Maschine ging es von Hannover mit Zubringer über München nach Windhoek. Bis jetzt ist Air Berlin surferfreundlich, man kann für 79 € pro Person die Servicekarte nehmen, mit der man ein Jahr lang bis 30 kg Surfgepäck pro Person bei allen Flügen mitnehmen kann, so dass wir für zwei Boards, vier Segel, drei Masten, zwei Gabeln und den ganzen Kleinkram 158 € hin und zurück bezahlt haben. Vor Ort wurden wir von dem Deutsch-Namibier Heiko empfangen, der in Windhoek eine Reiseagentur und als zweites Standbein eine Spedition betreibt.

Er brachte uns anschließend auch in die City. Er arbeitet mit Surf & Action zusammen und hilft bei Problemen als Reiseleiter. Zunächst galt es Geld am Automaten zu organisieren. Der Namibia Dollar ist an den südafrikanischen Rand 1:1 gekoppelt und man kann in Namibia jederzeit auch mit Rand bezahlen, umgekehrt geht das aber nicht. Danach haben wir im Supermarkt erstmal etwas Wasser und Proviant für die Weiterreise besorgt.



  Jetzt gab es noch die Reiseunterlagen und den „Fahrplan“ vom Reiseveranstalter und anschließend haben wir unseren 4x4 Single Cab Pick Up mit Laderaum-Hardtop beim Autovermieter entgegen genommen. Mit erst 50.000 km auf dem Tacho sah er noch gut aus und Heiko achtete darauf, dass alles an Boardwerkzeug, was man zum Reifenwechsel benötigt, vorhanden und funktionsfähig war. Zusätzlich sorgte er noch dafür, dass wir ein zweites Ersatzrad mitbekamen.

Das machte mich doch etwas nachdenklich, aber bei den namibischen „Straßenverhältnissen“, den weiten Entfernungen und der spärlichen Besiedlung, schien die Vorsorge jedoch durchaus berechtigt. Mit Hilfe kann man hier auch im günstigsten Fall erst nach Stunden rechnen. Ein robuster Geländewagen macht auf den zahlreichen Schotterpisten wirklich Sinn und auf der riesigen Ladefläche kann man den ganzen Surfstuff problemlos transportieren. Ein billiges Vergnügen ist das allerdings nicht.

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