Hawaii im Herbst 2012
Abends ging es dann noch nach Jaws, wo knapp 9 Meter Welle auflief, ein Kiter und ein Surfer versuchten ihr Glück. Beindruckend anzusehen - dazu das Grollen, der Sound, einfach wow!

Besonders die Crew, die ein gelbes Kanu per Tow-in ins Face zog. Auf Nachfrage bei den anwesenden Fotografen erfuhren wir, dass bei kleinem Swell unter 10 Meter so allerlei in Jaws per Tow-in ins Rutschen gebracht wird - na denn...

Später am Abend ging es dann in Paia rund: Sirenen fingen an zu heulen - Endlosdurchsage im Radio: "Erdbeben in Vancouver - Tsunami Alarm - Eintreffen der Welle um 22:30 - Evakuierung in die Berge - Strom & Wasser werden abgeschaltet, bitte Wasser und Decken mitnehmen"

Wir also unser Hab und Gut, Wasser, Bier und Decken in die Autos und mit anflutender Panik - und den Bildern aus Japan und Thailand vor Augen - in die Berge geflüchtet, was bei erlaubten 25 mph so 'ne Sache war.
In Makawao angekommen bereiteten wir unser Nachtlager in den Autos vor, an frühere Zeiten erinnert, wo wir die Wochenenden in Passat und Co verbrachten.

Ein Police Officer verscheuchte uns: "you are not welcome", wir sollten woanders parken - welch Ironie, waren wir doch 'Flüchtlinge'. Netterweise landeten wir dann aber dank cooler Einheimischer auf einer Halloween Party, wir gingen kostümiert als Euopäer und feierten unser 'Überleben'.

Der Tsnunami war dann eher ein Marsupilami, so dass wir morgens nach Paia zurückkehren konnten - um ein beeindruckendes Erlebnis reicher.
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