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Pacasmayo
Pacasmayo
Pacasmayo ist eine Traum-Destiniation für Windsurfer, wenn es ums "Down the Line" Wellenabreiten geht. Leichter Wind - meist unterhalb der Gleitschwelle fürs große Wavesegel - reicht aus, um sich eine Welle zu schnappen und über eine Länge von mehr als einem Kilometer nach Lee abzureiten. 20 Turns kommen da gerne zusammen und entsprechend schnell brennen die Schenkel. Der Weg zurück zum Point am Leuchtturm wird kreuzend zurückgelegt, dauert ca. eine Viertelstunde. Gleitwind ist selten, kann aber vorkommen. Dann ist in Pacasmayo auch Springen möglich.

Der Ort selbst ist keine Schönheit, kaum eines der Häuser ist fertig gebaut. Die karge Gegend und Unmengen an Müll im Ort und am Strand kratzen deutlich am Bild, das ein Paradies für Windsurfer bieten könnte.

Die Welle in Pacasmayo beginnt am Point in unmittelbarer Nähe des Leuchtturms zu brechen und läuft an guten Tagen nicht nur die ca. 1,5 km bis zum Hotel, sondern noch mal etwa doppelt so lange weiter bis in den Ort Pacasmayo. Sie kann durchaus groß werden. 2 bis 3 Meter sind keine Seltenheit und an guten Tagen kann es auch masthoch werden. Dabei läuft die Welle eher langsam und entwickelt keine zerstörerische Gewalt – die meisten Wachgänge enden harmlos. Dennoch ist die Welle nicht langweilig und bietet immer mal wieder gute Sections für nette Aerials und radikale Manöver. Ein echtes Down-the-Line Paradies, das einem fast garantiert die längsten Wellenritte seines Lebens beschert.

Der Wind erwacht in Pacasmayo immer dann, wenn der Himmel aufklart und sich Wolken und Seenebel verziehen. Je früher dies geschieht, desto stärker wird der Wind häufig. Ab dem Mittag legt der Wind meistens los, weht eigentlich immer side-offshore von links und mit 5-15 Knoten. Große Waveboards und Segel um 5.0-5.5 qm gehören hier zur Pflichtausstattung. Eigentlich braucht man nur ein 5.2er und noch ein 5.2er, falls man doch mal Bruch produziert.

Wichtig zu wissen ist, dass in Pacasmayo eine relativ starke Strömung nach Lee zieht. Je größer die Welle, desto stärker die Strömung. Besonders schlimm ist das nicht, da es im Notfall in Lee an dem langen Sandstrand reichlich sichere Landeplätze gibt, allerdings muss man gegebenenfalls am Strand "sehr viel Höhe laufen", um wieder zum Hotel zurück zu kommen. Der "Walk of shame" kann hier besonders lang werden.

Der normale Weg zurück nach Luv zum Startpunkt erfolgt dümpelnd mit Windsurfmaterial auf dem Wasser und dauert ca. 15 Minuten. Beim Wellenreiten läuft man entweder am Strand zurück oder kann ein Shuttle-Boot für ein paar Dollar nutzen (wenn man sich die Kosten mit anderen Wellenreitern teilt).

Insgesamt kann man sagen, dass in Pacasmayo sowohl sehr erfahrene Waver als auch Wave-Einsteiger glücklich werden können. Es gibt wahrscheinlich kaum einen harmloseren Spot auf der Welt, an dem man sich so leicht und sicher an größere Wellen herantasten kann – jedenfalls solange man bei sehr wenig Wind sicher auf dem Brett steht.

Einen ausführlichen 9-seitigen Reisebericht zu Pacasmayo findest du auf DAILY DOSE unter: www.dailydose.de/travel-spotguides/2019/windsurfen-in-pacasmayo-peru/


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Gefahren
Bei Materialbruch kann es eine Weile dauern, bis man das Ufer erreicht, da der Wind - relativ zum Küstenverlauf in der sichelförmigen Bucht - immer leicht offshore weht. Zudem ist die Strömung nach Lee relativ stark besonders an großen Tagen.

Die Brandung spült einen dabei aber immer in Richtung Strand, so dass man gut durchgewaschen das Ufer erreicht. Dabei verliert man natürlich viel Höhe.


Pacasmayo

Anfahrt
Pacasmayo liegt im Norden Perus zwischen den beiden Städten Chiclayo und Trujillo. Die Anreise erfolgt über den Flughafen in Lima (ca. 13 Stunden Flugzeit aus Europa). Von dort kann man per Bus oder Inlandsflug weiterreisen.

Die Busanreise dauert ca. 12 Stunden (plus 30 bis 45 Minuten Fahrtzeit per Taxi vom Airport zum Busterminal). Der Anbieter Excluciva (excluciva.com.pe) bietet komfortable Reisebusse an, die die Tour nach Pacasmayo über Nacht fahren. Die Materialmitnahme ist kein Problem und kostet pro Tasche ca. 10 Euro.

Schneller und deutlich bequemer ist die Anreise bis Trujillo per Flieger. Latam Airlines (latam.com) fliegt die Strecke regelmäßig und bietet Tickets mit Gepäck für ca 150 Euro an. Günstiger ist es, wenn man spanischsprachig über die peruanische Webseite bucht (ca. 100 EUR). Der Flug dauert 1:15 Stunden. Windsurfgepäck kostet zusätzlich ca. 35 Euro One Way pro Tasche. Ab Trujillo dauert der Transfer nach Pacasmayo dann noch mal ca. eine Stunde.

Wer im Hotel El Faro (elfaropacasmayo.com) absteigt, kann den Shuttle vom Busterminal oder Airport zur Unterkunft direkt über das Hotel buchen.


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Kommentare zum Spot
Spot Kommentare
Guter Spot, war schon mal vor Jahren dort
März 2020 © Werner
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Zum Höhelaufen im Dümpeln darf das Brett nicht zu klein sein, sonst wird's anstrengend. Ich fahr 115 Liter bei 91 kg (mein kleines Board hat 99 liter)
Januar 2020 © Alex
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Großes brett und geduld. Man kann beim reinfahren mit welle/weisswasser auch was erreichen. Bei leichtem gleitwind ist der trugschluss das "Gleiten wollen". Es kostet extrem viel Höhe ins gleiten zu kommen und zu bleiben, dann ists tatsächlich effektiver ohne gleiten voll Höhe zu knüppeln. Lange trapwztamoen helfen auch. In pacasmayo kann mans auf jeden fall gut üben. :)
Januar 2020 © Dave
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Wie funktioniert das eigenlich das höhe laufen mit Waveboard in Dümpelfahrt ? Hatte da bisher immer Schwierigkeiten auch bei leichtem Gleitwind z.B. Hanstholm.. Oder wird das erst durch den (side) offshorewind und die auflaufenden Wellen möglich ?
Januar 2020 © Wave Einsteiger

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