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21.03.2020

Kreativer Hausarrest

Tarifa

Kreativer Hausarrest
Mario Kümpel ist Windsurf-YouTuber (Surferzyzz) und Gründer einer Windsurf-Modemarke. Er sitzt mit einigen Freunden im Appartement in Tarifa fest, denn in Spanien gibt es eine strikt durchgesetzte Ausgangssperre.

Mario: Wir hatten, oder haben sogar immer noch täglich die Wahl, zurück nach Deutschland zu fahren. Für Staatsbürger des Schengen-Raumes gibt es zum Glück weitgehend freie Fahrt. Die Frage, die sich uns stellt, ist, ob man langfristig lieber in Deutschland in der Wohnung hockt oder hier. Aktuell halten uns die warmen Temperaturen von der Rückfahrt ab. Sicher fühlt man sich im kleinen Tarifa übrigens auch. Die Supermärkte sind nach einer kleinen anfänglichen Panik wieder randvoll mit Lebensmitteln und es sind kaum Menschen auf den Straßen.

Was tatsächlich sehr unangenehm ist, ist das Gefühl, nicht rauszudürfen. Freiwillig eine Woche in der Wohnung zu verbringen ist die eine Sache, gezwungenermaßen zu Hause hocken die andere. Viel Freiraum bleibt einem da nicht und so schwankt die Stimmung zwischen fröhlichem Wahnsinn und bedrückendem Realisieren der Situation.

Nicht Windsurfen zu können hat aber aktuell auch etwas Gutes. Wir investieren fast unsere gesamte Zeit, um am Laptop zu arbeiten und neue Ideen für unsere laufenden Projekte zu entwickeln. Im Vordergrund steht dabei unser frisch gegründete Windsurf Modelabel Jibe Wear. Was man sonst nicht geschafft hat, schafft man eben jetzt. Aktuell gibt es übrigens eine Rabattaktion: 25% auf alles mit dem Code BATMAN.

Im Endeffekt hat man keine andere Wahl, als das Beste aus der Situation zu machen. (...) Ob die Stimmung allerdings nach möglicherweise weiteren Wochen bei Ausgehverbot, aber mit Blick auf Meer und Wind, noch so motiviert ist, wird sich zeigen.

Zu Jibe Wear geht es hier:

jibewear.de