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21.11.2017

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21.11.2017

Großeinsatz für Windsurfer

Emden / Knock

Großeinsatz für Windsurfer
(WSPI-OLD / ots / ct) Bei der Suche nach einem vermissten Windsurfer wurden an der Emsmündung (Knock) am vergangenen Sonntag ein Hubschrauber aus den Niederlanden, ein Hubschrauber aus Deutschland, das niederländische Seenotrettungsboot "Jan en Titia Visser", der deutsche Seenotrettungskreuzer "Alfried Krupp", sowie die Wasserschutzpolizei aktiviert.

Der 54-jährige Windsurfer konnte sich selbst nach ca. 2,5 Stunden etwa 10 Kilometer weiter nördlich ans Ufer retten. Er wurde stark unterkühlt in das Emder Krankenhaus eingeliefert.

Hintergrund: In der Emsmündung addieren sich je nach Zeitpunkt der Tidenstrom sowie die Strömung des Flusses. Strömungen von über 8 Knoten sind möglich und sorgen bei einer Havarie für ein schnelles Abtreiben. Zusätzlich machen starker Schiffsverkehr, niedrige Temperaturen und die früh einsetzende Dunkelheit den Spot extrem gefährlich.

Laut Informationen von Locals wurde der Surfer zuvor von anderen Surfern auf die Gefahren hingewiesen.

Wie immer weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass sich die Seenotretter durch Spenden finanzieren.

www.seenotretter.de/wie-sie-uns-helfen/