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Kiteboarding Worldchampionship Tour 2001 ::::::::
Täglich Berichte und Bilder vom Kite-Event auf Fuerte.
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::: Tagesberichte
 Tag 1 - Impression Session
 Tag 2 - Freestyle Round 1
 Tag 3 - Freestyle Round 2
 Tag 4 - Hang Time
 Ergebnisse
 Kiteboarding World Tour Fuerteventura ::: Tag 2 ::: 2. August

Chris Gilbert
Sportliche Höchstleistungen bei harten Bedingungen - Traumpaar Chris Gilbert und Julie Prochaska aus den USA setzen sich in der Gewinnerrunde durch.

Der erster Wettkampftag war geprägt von stahlblauem Himmel, böigen 5-6 Windstärken, schwierigen Wellen und sportlichen Höchstleistungen. 32 Männer und 8 Frauen der Weltelite standen am Start und gaben alles.

Schon die ersten Runden zeigten das hohe Niveau und die Motivation der Fahrer. Besondere Überraschungen gab es bis zum Finale allerdings nicht, da die ersten Runden bei den Frauen wie bei den Männern von den Favoriten klar beherrscht wurden.

Die Disziplin Freestyle: Maximal acht Fahrer absolvieren 8 bis 15 Minuten Läufe in einem mit Bojen abgesteckten Bereich.

Bewertet werden die Sprünge selbst - nach Höhe, Anzahl der Rotationen und Position des Boards (über oder unter dem Körper) sowie die exakte Ausführung und die Kontrolliertheit der Landung.

Punkte gibt es zudem für den Gesamteindruck, die Flüssigkeit der Darbietung sowie das Ausnützen der gegebenen Wasserkonditionen (Wellen, Flachwasser, Beachbreak).

Die Finalläufe hatten es allerdings in sich. Julie Prochaska (USA) lieferte sich ein packendes Duell mit Ihrer Dauerkontrahentin Anne-Laure Pegon aus Frankreich, wobei sie auch diesmal das Rennen für sich entscheiden konnte.
Flash

Sotavento Beach
Airs und Style, die durchaus auch mal einer Männerrunde würdig waren, und die sicheren Landungen gaben den Ausschlag für Julies Sieg in der Gewinnerrunde.

Bei den Männern setzte sich im letzten Heat vor den Finals überraschend Chris Gilbert (USA) gegen den besten Mann der Vorrunden, Franz Olry aus Frankreich, durch. In der zweiten Paarung hieß der Sieger Martin Vari (ARG), Gewinner der ersten beiden Tourstops in Cabarete und Helgoland, vor dem immer noch angeschlagenen Flash Austin (USA).
Martin Vari

Chris Gilbert
Das große Finale hieß also Chris Gilbert (USA) gegen Martin Vari (ARG). Der Newcomer aus Argentinien zeigte sensationelle Double und Triple Graps, Front- und Backloops im Weißwasser direkt am Strand und riesige no handed Sprünge.
Aber egal wie sehr er sich mühte, Chris Gilbert setzte immer noch einen drauf. Die Entscheidung brachten aber die durchweg sicheren, voll gepowerten Landungen von Chris Gilbert, während Martin Vari seine Sprünge nicht immer sauber landen konnte und ein wahrhafter Big Crash ihm nur den zweiten Platz brachte.

Im kleinen Finale fand Franz Olry zu alter Form zurück und gewann gegen Flash Austin, der in dieser Vorrunde scheinbar noch nicht volles Risiko fuhr. Ausgangspunkt für die morgige Double Elimination (Verliererrunde) ist für alle vier Fahrer aber ideal, um den Sieg unter sich auszumachen.

Kondition ist in jedem Fall ein entscheidender Faktor für die heutigen Verlierer, denn sie werden morgen richtig gefordert, wenn Sie die ausgeruhten Top 4 Fahrer schlagen wollen.


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