Lanzarote
Mal wieder sitze ich im Flieger auf die Kanaren, von Tarifa auf dem spanischen Festland aus in Richtung der Kanareninsel Lanzarote, mit Umwegen über Sevilla, Mallorca und Madrid. Im südeuropäischen Krisenland wird auch das Reisen schwieriger. Insolvente Airlines und die Streichung etlicher Flugstrecken hat dazu geführt, dass mich die ehemalige 3-Stunden-Reise nun einen kompletten Tag kosten würde.

Die Wartezeiten an den diversen Flughäfen konnte ich wenigstens mit etwas Arbeit verbringen. Gleichzeitig konnte ich mir ausrechnen wie viel Zeit meines Lebens ich bereits auf besagtem Archipel knapp 140 Kilometer vor der marokkanischen Küste verbracht habe, insgesamt waren das mehr als zwei Jahre.
In den Anfangsjahren begann meine Reise meist auf Gran Canaria oder Teneriffa mit anschließendem längeren Aufenthalt auf Fuerteventura. Dort hatte ich bis vor drei Jahren immer die Hälfte des Sommers verbracht.

Die nördliche Nachbarinsel Lanzarote hatte ich für lange Zeit vernachlässigt. Nur zu den PWA Worldcups verbrachte ich jeweils eine Woche an der Costa Teguise, dem Windsurf Hotspot an der Ostküste Lanzarotes. Vom Rest der Insel kannte ich lange Zeit nichts, bis wir anfingen unsere Windsurfclinics auch am Fanatic Boarderscenter, dem Windsurfing Club Las Cucharas, abzuhalten und bei Flautentagen Exkursionen über die Vulkaninsel zu organisieren.
 
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