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Teneriffa Report 04 2006/2007
» Nach dem mittelmäßigen Januar waren die Erwartungen groß für den zweiten Monat des Jahres, doch die wurden vorerst mächtig enttäuscht: Nur Kiter konnten noch anfänglich mit großen Drachen über den flachen Atlantik heizen und hatten Mühe, ihre Höhe zu halten.

Am 2.Februar ging immerhin noch das 5er in El Socorro - der Wind kam zu nördlich für Médano. Wie zum Hohn meldeten Winguru & Co. für die kommenden Tage Starkwind für ganz kleine Segel, doch immer wieder auf's Neue wurden unsere Hoffnungen enttäuscht.
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» Die nächste dreitägige Kiteperiode gab es dann am 10ten - nur an einem Tag reichte es immerhin für großes Freestylezeug. Zur Monatsmitte sollte es offensichtlich losgehen: einen Tag zum Warmfahren mit dem großen Trixbrett und dann endlich Vierkommazwo und Wellen.
Wir gaben Vollgas, als wären es unsere letzten Surftage: Oskar Hollmann erstaunte die johlende Localszene mit seinen extrem vertweakten Shovits und schnell herumgewirbelten Twistern und stahl Chef Dany ein bißchen die Show. Locker gestandene, hohe einhändige Backloops hat Oskar jetzt auch in seinem Repertoire.
Teneriffa Report 04 2006/2007
» Nach erfolgreichem Studium zum Zahnarzt inklusive Doktortitel, nimmt er sich hier nochmal eine fünfmonatige Auszeit zum Surfen und kann sich nebenbei intensiv um seinen Sohn Viktor (6 Monate jung) kümmern.

Wiederum entgegen der Versprechen der Onlinemeteorolügen war der Spuk nach zwei Tagen vorbei, weil der eigentlich immer noch starke Wind nach Nord drehte. Wer ihm trotzig hinterher fuhr, hatte wenigstens noch einen zusätzlichen Tag in El Socorro oder Güimar (eine halbe Autostunde Richtung Santa Cruz), um seine private Urlaubsstatistik aufzupolieren.
Teneriffa Report 04 2006/2007
» Am Tag danach funktionierte nochmal Cabezo/Mole und Schweinebucht für große Wavesegel quasi als Auftakt für die Ankunft der Boddenstyler um Frontmann Michi. Doch schon am nächsten Tag: Wieder Flaute! Am 23sten stellte sich dafür fetter Swell in Las Americas ein und wer die "Cojones" dazu hatte, traute sich mit dem Surfboard in die Megawellen.

Auch Dany und Oskar rippten die Monster und Jochen fing atemberaubende Impressionen mit seiner wasserdichten Kamera für uns ein. Zeitgleich startete dann endlich, die noch immer anhaltende lange Windperiode und die letzten Tage des leidigen Februars ballerten, als hätte der Passat wieder gelernt zu pusten.

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fotos: J. Stolz / A. Ludewig | text: André Ludewig | © 2007 DAILY DOSE