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Teneriffa Report 03 2006/2007
» Wenig spektakulärer Auftakt 2007 auf Teneriffa: Die Statistik von 17 Windsurftagen kann sich zwar sehen lassen, doch schaffte es der Wind selten, kleinere Segel und Bretter auf's Wasser zu locken. Ständig versprachen die Wetterdienste beste Bedingungen, doch meist mussten das 5,3er und der Freestyler auf den wenig hügeligen Atlantik.

Dazu wehte es fast immer einen Tick zu östlich, die Médano-Düse wird dabei außer Kraft gesetzt. Jahreswechselbedingt gab es einen regelrechten Urlauberansturm auf Cabezo.

Auch DWC-Youngster Vincent Langer gab sich wieder mal die Ehre und fand perfekte Bedingungen für das Race-Training.

Teneriffa Report 03 2006/2007
» Am 11./12. drehte der Wind dann wieder mal auf Südost, was eigentlich tolle 'Port Tack'-Bedingungen in Las Americas bedeuten kann, doch leider war der Swell nicht fett genug und der Wind stand öfter auf 'Pause' als auf 'Play'.

Andere Alternativen wie Mountainbiken und Wellenreiten in LA mussten herhalten.
Zum Monatsende wurde es noch mal richtig interessant: Am 27. erreichte uns nach 12 Wochen Ruhepause wieder ein ernstzunehmendes Tiefdruckgebiet mit reichlich Regen.

Der direkt auflandige Wind kommt durch den mächtigen Luvstau des Gebirgsmassivs im Rücken von Médano zwar nicht so richtig in die Gänge, schob aber einen teils über masthohen 'Nordseeswell' in die Bucht.

Teneriffa Report 03 2006/2007
» Am Nachmittag lichtete sich der Himmel etwas, der Regen hörte auf und für eine Stunde ging etwas zwischen den gigantischen Wellengergen. Eine handvoll Windsurfer stürzte sich in die Fluten und bekam eine Session, wie man sie sonst nur auf Sylt oder Römö erleben kann.

Unser side-/sideonshore gewohnter Local Jochen musste mehrmals lange seinem Stuff hinterher schwimmen, hatte aber immer wieder Glück – das Material blieb heil.

Eigentlich sollte der nächste Tag wieder Dauerregen und ähnliche Wassersportbedingungen bringen, doch stattdessen drehte der Wind auf Nordost und stürmte den Süden Teneriffas wolkenfrei.

Zwar war der Monsterswell wie weggezaubert, doch ging es mit über 40 Knoten richtig zur Sache. 3,7 passte perfekt und nach kurzer Zeit war auch der übliche Windswell wieder da.
Teneriffa Report 03 2006/2007
» Darauf hatte Dany Bruch offensichtlich gewartet, nach langer Windsurfabstinenz (er war nur in LA mal mit dabei) rockte er Cabezo mit Sprüngen ins Obergeschoss und zeigte seine neuen Tricks wie Tweaked Pushloop und Backside Wave 360er.

Zum Monatsende gab es bei für Médano zu nördlicher Briese noch einen netten Tag mit Bumb'n'Jump-Conditions in El Socorro und Güimar.

Der Februar wird hier allgemein als der beste Wintermonat gehandelt (die Statistiken der letzten Jahre unterstreichen das) - schaun' wir mal, ob er halten kann, was er verspricht. Ob’s stimmt könnt ihr auf Andrés Webcam verfolgen.

Teneriffa Report 03 2006/2007
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fotos/text: André Ludewig | © 2007 DAILY DOSE