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Teneriffa Report 05 2006/2007
» Wind, Wind, Wind! Viel besser kann ein Saisonausklang gar nicht sein. Mit 22 Windsurftagen im März zeigte Teneriffa wieder mal seine beste Seite. Die letzten Tage des Februar läuteten eine unglaubliche Windperiode ein: 17 Tage am Stück mit teils brutalen Bedingungen machten Windsurfen schon zur Schwerstarbeit.

Manchmal schenkten wir uns die zweite Nachmittags-Session, weil für die nächsten Tage bei Windguru schon wieder alles 'rot/pink' gemeldet war. Dazu schwenkte der Swell auch öfters nach Ost/Nordost, was die typisch moderate Windwelle auf bis zu masthoch ansteigen ließ.

Teneriffa Report 05 2006/2007
» Dany war wieder voll in seinem Element und versuchte offensichtlich seine eigenen Hochsprungrekorde zu brechen. Die Beweisbilder waren jeweils auch aktuell im Internet zu finden.

Ruhig geworden ist es dagegen um Bart David, der in den letzten Jahren ebenfalls, vor allem bei Starkwind, für halsbrecherische Show mit Monstersprüngen und Doppelfronties sorgte.

Er hat noch immer große Probleme mit seiner Fußverletzung, die sich wohl nur durch eine weitere Operation lösen lassen. Eine Reha-Maßnahme ist Wellenreiten, da ohne Schlaufen das Fußgelenk geschont wird.

Nun ist Bart viel zu verrückt, um das Windsurfen ganz sein zu lassen: Er montierte einfach die Fußschlaufen ab und zeigt, daß es auch so geht.

Springen, warum nicht? Landen muss ja nicht sein, also weg das Zeug! Radikale Wellenritte mit extremen Cutbacks ganz ohne Fußschlaufen zeigt sicher keiner wie er. Schon das Brandungsqueren bei 9 Beaufort ohne Schlaufen ist pure Artistik! Wir wünschen Bart Gute Besserung und drücken ihm die Daumen, dass er bald wieder Vollgas geben kann.
Teneriffa Report 05 2006/2007
» So geil der starke Wind auf dem Wasser ist - irgendwann fängt es auch ein wenig an zu nerven, wenn man nirgends Ruhe findet.

Es kachelt in den entlegensten Winkeln von Médano, auf der Terasse der Strandbar 'Flashpoint' wird man gesandstrahlt, Böen lauern hinter jeder Ecke, die Gasse am 'Amazonas' zum Cabezo-Beach ist fast unpassierbar und ständig hat man das Gefühl Sand zwischen den Zähnen zu haben.

Der Westteil der Insel liegt dagegen total im Windschatten, so findet man z.B. schon in Las Americas nach 20 Minuten Autofahrt idyllische Urlauberbedingungen ohne einen Windhauch.

Aufgrund der ungewöhnlichen Swell-Richtung gab es Anfang März nur Miniwellen dort, die aber allemal für die Longboards der Sturmflüchtlinge ausreichten.

Am 13. März hatten wir einen der in diesem Winter sehr seltenen Nordwest-Tage in LA. Wenig Leute auf dem Wasser, tolle Wellen und Wind fürs Vierzweier machten den Tag für mich zu einem besonderen Erlebnis.

Teneriffa Report 05 2006/2007
» Zur Monatsmitte wurde es etwas ruhiger und Windsurfen bestimmte vorerst nicht mehr den Tagesablauf... Die nordöstliche Tendenz hielt aber an, so dass die Kiter, die bei 45 bis 53 Knoten lieber am Strand geblieben waren, auf ihre Kosten kamen.

Am 20./21. gab es dann schon wieder große Wellen und ordentlich Druck in den kleinen Segeln. Nach ein paar Tagen Pause ging es weiter mit starkem Nordwind für Güimar, der aber wieder auf die richtige Richtung für Médano eindrehte und für einen zünftigen Saisonabschluss sorgte.

Im Gegensatz zu den vielen Tiefdruckgebieten, die in den letzten Wintern den Passat blockierten und dafür viel ungewohnten Regen brachten, war es diesmal deutlich besser.

Die durchschnittliche Windstatistik für diese Jahreszeit von über 50% wurde auch ohne alternative Spotsuche gut erreicht und vielleicht gibt es in der nächsten Wintersaison ja noch mehr Passat, wie man es von vor über 10 Jahren noch kennt. Warten wir es ab.
Teneriffa Report 05 2006/2007
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fotos/text: André Ludewig | © 2007 DAILY DOSE