Der neue Slalomweltmeister 2011 heißt Björn Dunkerbeck. Er gewann Alacati und sicherte sich damit den WM Titel noch vor dem letzten Slalom-Event der Saison, der Ende September vor Sylt ausgetragen wird.
Dabei war die Entscheidung alles andere als sicher. Jeder in den Top 5 hätte theoretisch den WM Titel holen können. Am Ende war es Dunkerbeck, der die Nerven behielt. Zwar kamen Antoine Albeau und Peter Volwater noch an ihn heran, aber Björn schaffte es die beiden Kontrahenten abzuhängen.
Björn: „Es war ein sehr erfolgreiches Jahr für mich, meine Bretter von Starboard und mein Severne Reflex waren echt schnell. Wir haben drei Jahre an einem Segel gearbeitet, dass Wettkämpfe gewinnen kann und jetzt habe ich vier erste und einen zweiten Platz. Mission erfüllt! Dies ist mein vierter Segelmacher, Ich habe meinen ersten Titel 1988 mit F2 gewonnen, ich habe viel mit NeilPryde gewonnen, ein paar mit North und dies ist mein erster Titel mit Severne, das macht mich wirklich glücklich.“ |
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Für Antoine Albeau lief es am Ende zwar besser, aber der Franzose hätte sich sicher einen anderen Verlauf des Events gewünscht: „Der erste Tag war ein totales Desaster. Ich bin gefallen, viele sind in mich reingefahren und ich denke, das hat das Gesamtergebnis wirklich beeinflusst. Am Ende habe ich geschafft in jedes Finale zu fahren, aber selbst in der letzten Halse hatte ich einen Spin Out, obwohl das sonst nie passiert. Ich bin wirklich nicht gut gefahren bei diesem Event, ich habe es doch noch auf das Treppchen geschafft, obwohl ich gar nicht weiß wie... Aber insgesamt bin ich ganz happy. Ich war schnell, ich hatte gute Starts und wir hatten Wettkampf.“
Bei den Frauen konnte Karin Jaggi den Event in Alacati für sich entscheiden. Sarah-Quita Offringa wurde zweite und damit auch Weltmeisterin, denn auf Sylt dürfen nur die Männer im Slalom antreten. Für die Frauen war schon in Alacati Schluss.
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