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PWA World Cup Gran Canaria 2007
Zurück zur Normalität. Nachdem in der Damen Freestyle Single Elimination Nummer zwei noch Junko Nagoshi und Yoli de Brendt von sich reden machten, richteten die üblichen Top drei Fahrerinnen ihr Resultat wieder gerade.

Sara Quita Offringa, in der Single Elimination überraschenderweise in der ersten Runde ausgeschieden, griff wieder an und gewann fünf Heats in Folge - mit ausgeliehenem 3.3er Segel, da sie 3.7 als kleinstes Segel in ihrem Sortiment zählt.

Erst in ihrem Heat gegen Erzrivalin und stärkster Titelkonkurrentin Daida Moreno ging der 16-jährigen von der Karibikinsel Aruba die Puste für ihre, teils sehr gewagten, Moves aus.



Daida Moreno war wieder in ihrem Element, ihre Konkurrentin ausgeschaltet und zudem Bedingungen, die perfekt auf den Pozo Local zugeschnitten waren. Während die meisten der Mädels mit ihren 3,0er - 3,2er Segeln in die Heats starteten, hielt Daida an ihrem 3,7er fest und konnte so mit sehr aggressiven, hohen und powervollen Moves die Judges überzeugen.

Auch im Finale, das sie zweimal gegen die Single Elimination Gewinnerin Laure Treboux würde gewinnen müssen, fuhr die Spanierin routiniert zum ersten Sieg, sprang sogar einen Doppelloop den sie allerdings nicht sauber landen konnte, während Laure ihre Schwierigkeiten mit den Bedingungen hatte und recht viele Moves ins Wasser setzte.

PWA World Cup Gran Canaria 2007
Somit musste auch das zweite Finale gefahren werden. Stark mitfiebernde Zuschauerin am Strand: Sara Quita, bei einem Sieg von Treboux würde sie die Gesamtführung behalten, bei einem Sieg von Daida auf den zweiten Platz rutschen.

Quita beendete den Tag auf Platz zwei. Daida Moreno zeigte allen wer die Hausherrin an diesem Spot ist und wies Treboux erneut in die Schranken. Jetzt muss die dritte Double Elimination, die am vorletzten Wettkampftag komplett gefahren werden soll, die Entscheidung über den Sieg des Pozo Worldcups 2007 bringen. Bei angesagtem Starkwind mit Welle spricht alles für Moreno.

Nach bereits sieben gefahrenen Slalomrennen standen heute drei weitere auf dem Programm. Bedingungen wie in den ersten beiden Tagen des Slalom würden zeigen, ob Dunkerbeck und Albeau wieder dominieren würden.

Allerdings wurde den Fahrern heute ein neues Kursdiagramm mit auf den Weg gegeben. Statt der langen fünf Raumwindschläge der Vortage wurden die Distanzen zwischen den Bojen stark verkürzt und zwei weitere Halsenbojen eingebaut. Ein Kurs für technisch starke Fahrer.

PWA World Cup Gran Canaria 2007
Das Albeau auch zu diesen zählt, bewies er mit einem Sieg vor dem Mann der letzten Rennen, Ross Williams. Für Taty Frans von Bonaire kam dieser Kurs genau richtig, mit sehr guter Halsentechnik und Taktik kam er in alle drei Finale des Tages und immer in die Top Ten. Da machte sich sicherlich das extrem gute Materialgefühl des Freestyle-Gurus bemerkbar.

Beim sehr rasanten Schlussspurt des zweiten Rennens zwischen Dunkerbeck und Kevin Pritchard schaffte es der US Amerikaner Micah Buzianis sich noch zwischen die beiden zu setzen und hinter Dunkerbeck auf dem zweiten Platz ins Ziel zu rasen.



Die Pritchard Brüder überzeugten auch heute wieder durch ihre unglaubliche Konstanz, keine Patzer oder Fehler, immer in den Top Ten und am Ende sogar noch ein Sieg für Matt im letzten Rennen des Tages, welches Albeau als Zweiter über die Ziellinie brachte.

Die Luft für Dunkerbeck wird immer dünner. Wenn die Pritchards und Albeau weiterhin mit dieser Konstanz auftreten muss sich Dunkerbeck mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Am Abend eines weiteren sehr erfolgreichen Tages gab es noch die Premiere von Jace Panebiancos und Levi Sivers „Windsurf Movie“ auf der Großleinwand im Partyzelt.

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