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Südafrika
Für Alexander Gley ist Kapstadt schon fast zu einer zweiten Heimat geworden. Für Daily Dose berichtet er über die Erfahrungen der letzten Jahre.

Nach einigen Jahren Berichtabstinenz und vielen Urlauben möchte ich, auch wenn vieles bekannt ist und bereits geschrieben wurde, aus meiner, ganz persönlichen Sicht mal wieder vom „Kap der guten Hoffnung“ berichten.

Seit 1998 geht es für mich und meine Frau 1x jährlich, nur unterbrochen durch je einmal Mauritius, Namibia und Brasilien zum Windsurf-Wintertrip und Entspannungsurlaub nach Kapstadt. So langsam ist es jedes Mal ein wenig wie nach Hause kommen. Man trifft immer wieder die gleichen angenehmen Zeitgenossen an seinem angestammten Sunset-Parkplatz, wie z. B. Gerrit, der IT-Fachmann aus Hamburg oder Bob, „Privatier“ aus den USA, Thilo, „Taxifahrender Surflehrer“ aus München und viele „Surfbuddies“, die man nur vom Sehen und „Beach Small Talk“ kennt. Darunter sind einige beneidenswerte Zeitgenossen, die es sich „leisten“ können hier zu überwintern, was wir, meine Frau und ich, wohl erst als Rentner können. Aber was soll es. Es geht nicht darum auf „hohem Niveau zu jammern“, sondern diese drei Sommerwochen in vollen Zügen zu genießen, während der Winter Deutchland im Griff hat.

So langsam müssten wir eigentlich schon die „goldene Ehrennadel“ der Stadt/Region Kapstadt beantragen, wie man so im Spaß sagt, aber die geniale Kombination und Zuverlässigkeit von Wind und Welle und das vielfältige „Rahmenprogramm“ von Kapstadt lassen die Entscheidung jedes Jahr leicht fallen und Langeweile kommt hier auch für die nichtsurfende Begleitung nicht auf. Bei vielen Gesprächen mit Menschen verschiedenster Interessen und Altersgruppen, habe ich eigentlich noch keinen erlebt, dem die Kap Region nicht gefallen hat!
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