Australien
Coronation Beach, die Traumbucht von Windsurfern aus aller Welt, liegt etwas nördlich von Gero. Sie ist eine Spielwiese für alle Könnensstufen – Einsteiger bleiben im Flachwasser, Mutige überqueren die ersten, kleineren Wellen und Profis wie Jaeger Stone rippen weit draussen in Luv. Lässige Locals mit 4wd treffen sich in der vorgelagerten Bucht Oakajee. Fremde sind nicht erwünscht, in Begleitung von Locals aber geduldet. Auf meiner schönsten Welle bin ich dort ca. 600m weit bis zum Strand gesurft.

Die Hilfsbereitschaft der Aussies ist legendär. Als mein Trapez zerbricht, wird sofort ein Provisorium gebaut. Einige Zeit später kann ich bei perfekten Sideshore Bedingungen den neuen 74l Quad von Starboard ausprobieren – Vergnügen pur, Christine aus Spanien ist auch schon infiziert! Große Gelassenheit zeigt ein lokaler Surfer beim Halsen: ohne Armeinsatz, nur über das Trapez gesteuert.
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Da ich in Gero nur Reste von clams finde, schließe ich mich einer Gruppe von Hardcoresurfern an, die mit einem Charterboot 60 km gen Westen auf die Abrolhos Islands fahren, auf der Suche nach der perfekten Welle. Es gibt aber weder Wind noch Welle, dafür Fisch im Überfluss und eine Vielzahl von kleineren exotischen Muscheln. Durch das Rollen des Bootes werde ich seekrank. Ich rette mich auf ein SUP, lass mich treiben und werde von einem Schwarm Delphine inspiziert – mein Glückstag!!

Bilder unten: After work party - die Local Heroes rippen in Sunset Beach, Gero. Mark Stone testet gewagte Shapes, vielleicht einen neuen Erlkönig? Für Jaeger? Ich fahre nach Norden, vorbei an Jakes Point, Kalbarri.
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