Windsurfen in Pacasmayo/Peru
Pacasmayo selbst, an einem Samstagabend gegen 23:00 Uhr, entsprach auch nicht gerade unserer Vorstellung von einem lebhaften südamerikanischen Ort mit Nachtleben und Trubel in den Straßen. Eher erinnerte es an die Filmkulisse von Mogadishu in Black Hawk Down, so verlassen verfallen und wenig vertrauenserweckend wirkten die Häuserzeilen bei Nacht.

Entsprechend ernüchtert und müde waren wir froh, in unserer Unterkunft direkt am Strand angekommen zu sein und ins Bett fallen zu können... immerhin mit dem Geräusch der brechenden Wellen im Ohr. Und bekanntlich sieht ja am nächsten Morgen alles ganz anders aus... und das tat es... und wie!

Ok, zunächst einmal sah es nach sehr wenig Wind aus. Und auch die Wellen wirkten auf den ersten Blick zwar lang und wohlgeordnet, aber jetzt noch nicht gerade groß. In dem legendären Windsurfvideo "R.I.P." von Robby Naish beginnt eine der Sequenzen mit den Worten von Robby aus dem Off: "This might not look like much, but just check out how long these waves are..."

Genau dieser Satz klang in unseren Köpfen nach, als wir das erste Mal in die zwar nicht großen aber dafür wirklich scheinbar endlosen Wellen am Point mit seinem markanten Leuchtturm fuhren...

Irgendwann nach 20 Turns hört man auf zu zählen und je länger die Surfsession wurde, desto öfter sah man sich gezwungen, sich auch auf einer Welle mal kurz in das Trapez einzuhaken, weil die Arme nach jedem Cutback und Bottom Turn auf den über 1,5km langen Wellenritten immer länger wurden.
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Windsurfen in Pacasmayo/Peru
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