Teneriffa
TARIFA bei Levante
Die ersten drei Wochen wie im Flug. Meine erste Etappe nähert sich dem Ende und die letzten Tage in Tarifa lassen sich an einer Hand abzählen. Natürlich ist pünktlich zum Abreisetag tagelanger, starker Levante angekündigt. Bis dahin allerdings nur Flaute und somit nutzen wir die "geschenkte" Zeit für etwas Sightseeing. Wir besuchen Gibraltar, Vejer de la Frontera und Cádiz und beten, dass der Levante ein paar Tage früher kommt, um noch ein kleines Stück vom Kuchen abzukriegen. Anscheinend haben wir das Glück mit Löffeln gefressen und bekommen zwei Tage vor der Abreise noch einen perfekten Tag in Tarifa geschenkt.

Der Wind weht ablandig und zieht den Atlantik am Balneario spiegelglatt. Perfekt fürs 4.8er Segel. Ein paar bekannte Segelnummern tauchen am Spot auf und so gibt es neben paradiesischen Bedingungen auch jede Menge Powermoves zu bestaunen. Mit kaputten Handflächen und 28 Nettostunden auf dem Wasser verlasse ich Tarifa Ende Januar mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Ich freue mich auf das Abenteuer Auslandssemester und die bekannten als auch noch unbekannten Spots von Tarragona bis Leucate. Mit einem Kurzbesuch in Valencia erreiche ich meine Wohnung in Calafell, einer Stadt kurz vor Barcelona und durchstöbere das weltweite Netz nach Spotguides zu dieser Region, um hoffentlich auch bald von guten Tagen auf dem Wasser hier berichten zu können.
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