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29.01.2019

Philip Köster

Interview

Philip Köster
Philip Köster breitet sich nach seinem Auftritt auf der boot auf die neue Saison vor. Der viermalige Weltmeister hat ein volles Programm, das jedoch auch ein bisschen neidisch werden lässt:

Du warst im Januar auf Deutschland-Besuch und bist deiner Einladung zur boot Düsseldorf nachgekommen. Wie war es?
Nachdem ich im vergangenen Jahr leider nicht dabei sein konnte, hab ich mich super gefreut, 2019 wieder eingeladen zu werden, meine Fans zu treffen und auf der Bühne etwas über meine Wettkämpfe und Pläne zu erzählen. Ich treffe dort viele, tolle Menschen, die ich das ganze Jahr über nicht so oft sehe, das freut mich natürlich besonders. Es ist sehr schön, wenn ich die Zeit in Deutschland dann auch nutzen und mich mit jedem mal austauschen kann.

Gab es ein persönliches Highlight für dich auf der boot?
Das ganze Wochenende war super spannend, und ich konnte viele Eindrücke sammeln. Allerdings war die Teilnahme an der Gala "blue motion night" besonders interessant, da das Thema Nachhaltigkeit groß thematisiert wurde. Dieser Bereich liegt mir selbst sehr am Herzen und ich würde mich gerne in dieser Richtung engagieren und Werbung für nachhaltige Produkte machen.

Du warst kaum aus Düsseldorf zurück, da stand bereits die nächste Reise an das andere Ende der Welt an. Was steht in Australien alles auf deiner To-do-Liste?
Das stimmt, ich war wirklich nicht lange zuhause. Ich bin abends auf Gran Canaria gelandet, habe in der Nacht noch schnell meine Boardbags gepackt und bin morgens um fünf Uhr gleich weitergeflogen nach Australien. Dort werde ich für meine Sponsoren Starboard und Severne ein Fotoshooting machen und hoffe auf tolle Wind- und Wellenbedingungen.

Im Februar geht es für dich dann auf Asienreise. Welche Erinnerungen hast du an deinen letzten Japan-Trip und worauf freust du dich besonders?
Japan ist erst einmal sehr schön, besitzt eine unglaubliche Natur und die Leute dort sind super gastfreundlich. Ich wurde beim letzten Mal durch viele Windsurfshops geführt und habe meine Fans getroffen. Mit den Surfern auf dem Wasser hatte ich sehr viel Spaß. Nur meine Erinnerung an das sehr spezielle Frühstück im Hotel bleibt hoffentlich einmalig: Ich konnte damals nicht erkennen, woraus das Frühstück bestand, ich erinnere mich aber an den starken Fischgeruch und eine ungewöhnliche Konsistenz. Ich habe mich dann vorsichtshalber für Croissants entschieden. Auf den Miyako Islands war ich bisher noch nicht, aber die Eindrücke, die ich von Fotos und Erzählungen bisher habe, sind sehr gut!

Du nimmst in Miyakojima am „Defi Wind“ teil. Was macht diese Racing-Veranstaltung so besonders?
Ich habe bereits am Defi Wind in Frankreich teilgenommen und wurde jetzt vom Veranstalter nach Japan eingeladen. Es handelt sich dabei um ein Longdistance Race, woran ich ja nicht allzu oft teilnehme. Deshalb freue ich mich dabei zu sein. Der Spaß steht aber ganz klar im Vordergrund, denn ich habe nicht so viel Racematerial. Trotzdem gehe ich auch in diesen Wettkampf mit viel Ehrgeiz und bin gespannt, welchen Platz ich erreichen kann.

Wie sieht deine Saisonvorbereitung zurzeit aus? Woran arbeitest du besonders?
Ich versuche meine Reisen nach Wind- und Wellenbedingungen auszusuchen. Ich habe mir vorgenommen, im Frühjahr nach Marokko oder Maui zu fliegen. Dann wäre da noch der RedBull Stormchase - hoffentlich bekommen wir die Gelegenheit, den Wettkampf stattfinden zu lassen. Technisch arbeite ich momentan an Kombisprüngen und möchte einfach gerne Extrembedingungen fahren.