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13.04.2018

Philip Köster

Interview

Philip Köster
Mit zwei ersten und einem dritten Platz durfte Philip Köster im vergangenen Jahr erstmals seit 2015 die begehrte WM-Trophäe hochstemmen. Wie der Profisportler mit dem Druck als Titelverteidiger umgeht, warum er zuletzt in Monaco war verrät er im Kurz-Interview.

Philip, spürst du als aktueller Weltmeister Druck vor der neuen Saison?
Natürlich schauen alle Augen auf dich, wenn du als Weltmeister in das neue Jahr gehst. Ich kenne die Situation aber bereits aus der Vergangenheit und lasse mich davon nicht beeinflussen. Als Individualsportler schaue ich nur auf mich und versuche, alles andere auszublenden.

Seit wann bereitest Du dich auf die Saison vor und wo liegen die Trainingsschwerpunkte?
Ich bereite mich nicht speziell für Wettkämpfe oder die nächste Saison vor, sondern möchte das gesamte Jahr über fit sein. Zuletzt war ich in Australien täglich fünf bis sechs Stunden auf dem Wasser – das ist das beste Training für die anstehenden Aufgaben und hält automatisch fit. Daneben versuche ich, immer wieder neue Trainingsmethoden zu nutzen: Zuletzt bin ich viel geschwommen und habe Apnoetauchen ausprobiert. Außerdem stehe ich oft auf meinem SUP-Board.

Inwiefern spielt Stand Up Paddling eine Rolle in deinem Fitnessprogramm?
SUP ist ein vielseitiger Sport, den man fast immer ausüben kann. Sind die Bedingungen für das Windsurfen nicht optimal, hole ich mein SUP-Equipment und fahre in den Norden von Gran Canaria, um dort auf das Wasser zu gehen. Es eignet sich super, um an Körpergefühl, Schnelligkeit, Ausdauer und der Koordination zu arbeiten.

Du bist Laureus-Botschafter und warst im Februar bei der Verleihung der Laureus World Sports Awards in Monaco. Wie war es?
Die Veranstaltungen von Laureus sind immer super – die Location ist der Hammer, und es ist toll, sich mit den internationalen Sportlern auszutauschen. Laureus steht für „Sport for Good“, und ich freue mich sehr, dass ich mich für die vielfältigen gemeinnützigen Zwecke engagieren darf.