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01.09.2008

St. Peter-Ording

Colgate Kitesurf World Cup

St. Peter-Ording
Bei strahlendem Sonnenschein ging am Sonntag der Colgate Kitesurf World Cup in St. Peter-Ording zu Ende. Neun Tage lang sahen die Zuschauer faszinierende Wettkämpfe und spannende Rennen. Bei durchschnittlich fünf Windstärken zeigten die Kiter mit hohen Sprüngen, tollen Tricks und rasanten Rennen, warum das Kitesurfen die weltweit am schnellsten wachsende Trendsportart ist.

Die deutschen Teilnehmer waren in allen drei Disziplinen vorn dabei. Pech hatte Kristin Boese, die im Course Racing und Kitecross den undankbaren vierten Platz belegte. "Im nächsten Jahr habe ich vielleicht ein bisschen mehr Glück", zeigte sich die Potsdamerin als faire Sportlerin.

Weltmeisterin im Kitecross wurde die Polin Karolina Winkowska, den WM-Titel im Course Racing sicherte sich die Britin Steph Bridge, der ein zweiter Platz in St. Peter-Ording hinter Gina Esteva aus Spanien reichte.

Im Freestyle gab Susi Mai aus München bei ihrem ersten Auftritt in St. Peter-Ording eine gute Figur ab und wurde Fünfte. Es siegte die Brasilianerin Bruna Kajiya vor der Spanierin Gisela Pulido.

Bei den Herren zeigten die Rennspezialisten Klasse-Leistungen. Der Nürnberger Dirk Hanel und Sebastian Bubmann aus Flensburg gewannen je einen Lauf in der Disziplin Course Racing. Bubmann hatte im letzten WM-Rennen Pech, als er eine Boje falsch anfuhr, disqualifiziert wurde und dadurch den Sprung auf das Siegertreppchen verpasste. "Der vierte Rang ist ein toller Erfolg, doch das nächste Mal gewinne ich hier", versprach der Flensburger. Sieger in St. Peter-Ording und damit neuer Weltmeister im Course Racing wurde der Franzose Charles Deleau.

Kevin Langeree aus den Niederlanden holte sich den WM-Titel im Kitecross vor dem US-Amerikaner Sky Solbach.

Mario Rodwald aus Rendsburg machte beim Freestyle den Wettbewerb seines Lebens. "Der fünfte Rang in diesem hochkarätigen Feld ist meine beste internationale Platzierung", freute sich der Deutsche Meister. Das hochklassige Finale gewann der Niederländer Kevin Langeree gegen den amtierenden Weltmeister Aaron Hadlow aus Großbritannien. Damit war Langeree nicht nur der erfolgreichste Teilnehmer in St. Peter-Ording, sondern übernahm auch die Führung in der Freestyle-Weltrangliste.

Insgesamt pilgerten 110.000 Zuschauer zu den Wettkämpfen an den Ordinger Strand, darunter auch Wladimir Klitschko, der selbst mit dem Kite auf dem Wasser unterwegs war. Gratis-Konzerte mit Stefanie Heinzmann und 'Wir sind Helden' sowie die allabendliche Beach-Party machten das Wassersport-Spektakel zu einem 24-Stunden-Highlight.

Bei der Siegerehrung durch Surf-Legende Robby Naish wurde der Termin für das nächste Jahr bekannt gegeben: Vom 25. Juli bis zum 2. August 2009 treffen sich die besten Kitesurfer der Welt wieder beim Colgate Kitesurf World Cup in St. Peter-Ording.

Infos zum Event findet ihr hier:
(Fotocredit: Hoch Zwei)

www.kitesurfworldcup.de
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