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20.07.2009

Künstliches Riff

vor Englands Küste

Künstliches Riff
Der englische Windsurfer Guy Cribb war einer der ersten, der die Wellen am künstlichen Riff vor Bournemouth testen konnte. Am 15. Juli versorgten Wind und Wellen die Küste im Süden Englands - perfekte Bedingungen, um die Tauglichkeit dieses Artificial Reef Projektes zu testen. Dabei entsteht aus 26.000 Tonnen Sand, der verpackt in umweltverträglichen Säcken am Grund des Meeres versenkt wird, eine künstliche Küstenschutzanlage.

Angenehmer Vorteil: die Wellen brechen hier steiler als in der Uferbrandung, perfekt als Sprungrampe oder für einen schnellen Ritt geeignet. Obwohl die Anlage nicht komplett fertiggestellt ist, war Guy begeistert von dem neuen Riff: "Barreling waves dumped heavily on the reef which was nearly sucking dry and were significantly heavier than the waves breaking closer to the beach. The reef is still under construction with tons more sand yet to be moved into position to make the waves even bigger and cleaner over the next months. But it was already looking very promising today and certainly it's going to be a huge success with surfers and windsurfers alike. Bring on the autumn storms! I've ridden waves all over the world, but it's great to be able to nip down to Bournemouth and score some good surf in July."

Künstliche Riffe werden vor den Küsten Australiens und den USA schon länger eingesetzt, um Küstenabschnitte zu schützen, Lebensräume für maritimes Leben zu erschaffen und Wellen für Surfer zu formen. Auch in den Niederlanden wird ein derartiges Projekt gerade diskutiert.