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  1. #1

    Einschätzung der Segelabstufung, welches ist als größeres zu empfehlen? Leichtwind...

    Hallo in die Runde!

    Ich bin seit knapp vier Jahren auf dem Wasser und suche nun, um die "leichten" Tage am Binnensee nutzen zu können nach einem "großen" Segel.

    Ich habe folgende Größen: 4,5; 5,0; 5,7 (meist auf einem 100-Liter-Brett) sowie ein 7,0 (Neilpryde Ryde) auf einem 130er. Ich dachte nun über ein Cambersegel mit 1-1,5 qm mehr Fläche nach. Nun bin ich unschlüssig, wie groß eine Nummer größer sein darf... Mich wunderte, dass das Ryde in 7,0 exakt die gleiche Windrange abdeckt, wie ein 8,2er V8... Muss ich also in diesem Fall eher Richtung 8,7 schauen? Mir geht es nicht in erster Linie um höhere Endgeschwindigkeit (bei mehr Wind würde ich eher kleiner aufbauen...), sondern um früheres Angleiten.
    Ach so, ich gehe auf die 50 zu, wiege ca. 75 kg und bin kein Bodybuilder, eher Hering...
    Ich hatte (neben dem V8) noch S-Type, Sunray und Traction im Auge. Welche Größen würdet ihr mir empfehlen?

    Grüße,
    Steffen

  2. #2
    Hi Steffen,

    der Frage schließe ich mich ganz frech einfach mal an Habe ein ähnliches Anforderungsprofil: Gleiten auf eher böigem Binnensee auf 133l-Board bei ca. 14-17 kts. Meine Segel-Range lautet derzeit 5,3 North Ice; 6,0 North Ice; 7,0 Severne NCX; 9,6 Gun Vector. Bin allerdings nicht gut oder mutig genug, um das 9,6er Segel bei mehr als 14 kts. zu fahren...

    Irgendwie fehlt mir noch ein Freerace Segel zwischen 8,0-8,5 qm, oder muss ich einfach lernen, das große Vector bei mehr Wind zu nutzen?

    @ Steffen: ich an deiner Stelle würde auch nach so etwas wie einem S-Type oder Sunray in 8,5+qm suchen?!

  3. #3
    Member
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    Hallo Steffen und Löwensee
    ich empfehle euch mal hier reinzuschauen:
    http://www.windsurf-scout.de/index.h...egel_sails.htm

    Ich surfe seit 10 Jahren und fahre ein 133-Liter-Brett. Zwischenzeitlich bin ich 60 und bringe 80 kg auf die Waage. Da wir auf unseren Seen auch des öftern eher schwächere Winde habe sind meine grösseren Segel 6.7, 7.7 und 8.5 m2. Diese Segelabstufung hat sich ergeben, weil ich alle gebraucht gekauft habe. Die Differenz zwischen 7.7 und 8.5 könnte ruhig grösser sein. Einer meinte mal, dass ich auf das 7.7 verzichten könne weil das 8.5, etwas stärker gespannt, auch bei stärkeren Winden fahrbar sei.
Bei der Segelabstufung gilt es ja noch zu berücksichtigen, dass man sie je nach Wind entsprechend trimmen kann (muss). Es lässt sich auf eure Fragen keine allgemeingültige Antwort geben.
@ Steffen, zu deinem 7er denke ich, kannst du ruhig in Richtung 8.7 schauen - aber denk daran, ein grösseres Segel hat auch mehr Gewicht und du musst es auch wieder aus dem Wasser bekommen.
@ Löwensee. Der Sprung von 7 zu 9.6 finde ich recht gross. Aus meiner Sicht fehlt da was dazwischen. Klar kannst du versuchen das 9.6 er bei mehr Wind zu fahren, aber gerade wenn es böig ist kannst du damit schnell an deine Grenzen stossen.

    Gruss Robert

  4. #4
    Also bei mir hat sich die Faust Regel * 1,2 bewährt. Wie es sich allerdings mit dem Schritt von camberlos zu Cambern verhält, weiß ich nicht, da ich keine Segel mit Cambern fahre.
    Bei den kleinen Größen kann man eher nach unten und bei den größeren nach oben runden.

  5. #5
    Hallo,

    vielen Dank für euch allen für die Meinungen und Tipps!

    Dann werde ich mal nach einem (2-)Cambersegel in der Größe zwischen 8,5 und 8,8 Ausschau halten. Ich war nicht sicher, ob das nicht zu groß sein würde, aber es sollte sich ja durch das stabilere Profil in einem größeren Windbereich kontrollieren lassen. Die Nachteile z.B: beim Wasserstart (oder beim herkömmlichen Segelaufholen per Schot) muss ich wohl in Kauf nehmen oder erst einmal selbst "erfahren".

    Hat vielleicht jemand etwas Passendes zufällig abzugeben?

    @ Löwensee: In deine Lücke würde m.E. perfekt ein S-Type SL in 8,3 passen, da das vergleichbare Sunray ja nur in 8,0 und 8,6 zu haben ist... Die sind beide sicher einfacher im Handling als das Vector, welches ich als racelastiger einstufen würde. Damit dürfte es allerdings auch etwas mehr Windstärken vertragen...

    Gruß, Steffen

  6. #6
    Hallo Steffen und Löwensee,
    kurze Anmerkung von mir. Die Vorschläge mit den Segelgrößen sind nach meiner Erfahrung genau passend. Schaut Euch zusätzlich nach einer Gabel mit Trimmeinrichtung / Racegabel um. Damit könnt Ihr den Einsatzbereich der Segel erweitern. Bei auffrischendem Wind hilft das Flachziehen während der Fahrt erheblich. Bezüglich Wasserstart, Auftriebswesten sind eine super Hilfe und schützen die Rippen bei Stürzen.
    Gruß Silversurfer 23

  7. #7
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    Ohne Auftriebsweste gehe ich nicht mehr aufs Wasser, nicht wegen der Vorschrift hier (Gardasee) sondern weil es den Wasserstart auch mit großen Segeln enorm erleichtert.
    Und ich mag bei größeren Segeln Camber, ebenfalls wegen des Wasserstarts. In dieser Saison hab ich vielleicht vier oder fünfmal ein Segel per Startschot aus dem Wasser gezogen. Einige Jahre lang konnte ich gar keinen Schotstart machen, weil mein rechtes Hüftgelenk sich versteift hatte. Wenn der Wind nachließ, dann hatte ich ein richtiges Problem.
    Zur Frage nach dem Drücken der Gleitschwelle: Momentan ist mein größtes Segel ein 7.5er Pryde V6 (vielleicht 10 Jahre alt). Es gibt Tage, da sind die Kiter draußen und ahben Spaß, und ich weiß, dass es für mich zum Gleiten nicht reichen wird. Ich schätze, so um 12 Knoten. 125-Liter Board, älterer Shape, also noch keine Klotür. Trotz meines Alters (74) bin ich derzeit so angefixt, dass ich mir nun noch ein 8.4er zugelegt hab. Ob ich damit glücklich werde weiß ich nicht. Es hat nämlich keine Camber.Ich wiege pro Lebensjahr ein Kilo und surfe seit 74.
    Noch mal zum Thema Ratschläge. Es gibt Frühgleitsegel, mit denen man die Gleitschwelle senken kann. In aller Regel sind die dann bei zunehmendem Wind nur noch schwer zu fahren. Ich finde das O.K. und baue dann schnell ein kleineres auf. Ich hoffe sehr, dass mein 'neues' 8.4er zu dieser Kategorie gehört. Noch hab ichs nicht.

    Gruß aus Tremosine
    Max

  8. #8
    Hallo Max,
    bei deiner Historie bin ich guter Hoffnung, dass mir noch etwas Zeit bleibt, das Windsurfen doch noch einigermaßen zu erlernen...! ��
    Verrätst du uns, welches Segel du dir als "Leichtwindaufrüstung" zugelegt hast?
    Zumindest wenn es kühler wird und natürlich am Lago, habe ich die Auftriebsweste auch immer an.
    Gruß,
    Steffen

  9. #9
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    Hallo Steffen,
    ich hab hier bei Kleinanzeigen ein 8.4er erstanden, holländische Produktion, die Firma ist mir unbekannt. Volles Risiko, aber die äußeren Daten sind mir sympathisch. Luff 5,04, Gabel 2.17. Eine entsprechende Mastverlängerung für den 460er Mast hab ich bereits gebaut, einen alten Einteiler Mast entsprechend unten abgesägt. Mit den Epoxiprügeln will eh keiner mehr fahren. Obwohl gerade dieser damals saugut war. Was heißt, die meisten anderen waren damals noch deutlich schwerer. Vermutlich werde ich das 8.4er kaum benutzen. Aber es gibt halt Tage, da hofft man auf eine Gleit-Ora, und sie reicht dann nicht fürs 7.5er. Obwohl das schon ein potentes Segel ist.
    Mir machts viel mehr Spaß, morgens zu surfen, auch wenn das frühe Aufstehen manchmal schwer fällt. Aber den Nordwind liebe ich. Nur wartet er nicht auf mich. Zwischen zehn und elf lässt er dann meistens nach. Kleines Brett (100 Liter) und 5er Segel - das sind dann die großen Tage. Da bin ich dann hinterer richtig high. Dafür lebe ich. Wenns aber mehrere Tage lang keinen Nordwind gab, dann muss die Ora herhalten. Hier (in Campione) nerven leider die vielen Kiter. Wir Surfer sind eine kleine Minderheit, unser Strandabschnitt ist zum Starten und Landen denkbar ungeeignet. Als wäre das nicht schon schlimm genug parken die Kitelehrer ihre Boote genau vor dem schmalen Start- und Landeplatz. Wir haben hier keine Lobby, an uns verdient man kein Geld. Die Kiter müssen zahlen, um zu starten. Die Kiter sind ein Grund, weshalb ich hier die Ora nicht mag. Bei Nordwind hab ich den ganzen See fast für mich allein. Schwierig ist nur die Segelwahl. Man weiß nie so genau, wie stark der Wind draußen bläst.
    Genug gebabbelt. Ich versuche mal, nach dem 8.4er zu gugeln, bzw. meine alten Mails durchzusuchen. Aber, wie gesagt, von der Marke hab ich noch nie gehört. Weshalb sie aber keineswegs schlecht sein muss.

    Gruß Max

    edit: Wanna Sails, Generator 8.4

  10. #10

  11. #11
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    Danke, den Test hab ich schon gelesen. Eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Die Schreiber / Tester verkaufen diese Segel. Aber alles, was drin steht, gefällt mir sehr. Meins scheint ein älteres Baujahr zu sein, da das Vorliek 504 cm hat. Was mich wundert ist, dass man das Segel mit einem RDM-Mast getestet hat. Und möglicherweise ist ein 460er Mast zu weich. Aber ich möchte ungern nur für dieses eine Segel einen 490er Mast besorgen. Fünf Masten hab ich bereits in meinem Surfanhänger. 460 / 460 / 430 / 430 / 400. Früher hatte ich mal einen edlen 490er Spargel, leider verkauft.

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