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  1. #16
    Member Benutzerbild von Spacecowboy
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    Zitat Zitat von kurtmievielle Beitrag anzeigen
    Ich bekomme einfach nicht raus, dass ich zu viel Gewicht auf den hinteren Fuß packe. Das Board schlingert im Gleiten und dreht dann nach Luv und die Gleitfahrt ist beendet. Selbst wenn ich mich darauf konzentriere das Gewicht auf den Mastfuß zu packen, passiert das immer wieder. Keine Ahnung wie ich mir das wieder abgewöhne. Versuche gerade den Mastfuß langsam weiter nach hinten, näher an die Schlaufen, zu bringen und tatsächlich auf einem Bein zu stehen.
    Mit dem Mastfuss weiter nach hinten geht die Kontrolle eher noch mehr flöten und das Anluven verstärkt sich; solltest du nur machen, wenn das Board zu wenig frei gleitet ("klebt") oder zu starke Tendenz zum Abfallen da ist.

    Würde eher versuchen:
    - die Gabel höher stellen (evtl. braucht's längere Tampen)
    - das hintere Bein etwas beugen
    - Hüfte/Becken etwas in Fahrtrichtung zu drehen
    - evtl. das Rigg etwas mehr durchsetzen, weil zu nervös (Down- und Outhaul)
    - bis Gleiten sicher funktioniert die Schlaufen möglichst innen/vorne positionieren (evtl. 3er Setup)

    Nachtrag: Dieses unkontrollierte Schliengern (keine Spinouts) hatte ich übrigens auch bei meinen ersten Gleitfahrten, aber nur in die eine Richtung (Masthand links), in die andere Richtung - sozusagen die Schokoladenseite - konnte ich früh schon recht stabil heizen. Von daher wusste ich, dass ich prinzipiell nichts am Setup ändern musste. Das Schliengern verschwand dann sozusagen von alleine, ohne dass ich mich auf irgendwas speziell fokussierte. Denke, das sind einfach (fein)motorische Automatismen, welche die Muskeln erlernen müssen. Ähnliches passiert übrigens, wenn man das erste Mal auf einer Slackline balanciert, da zitterts auch bei den Meisten und bessert dann rasch.

    Gruss Phil
    Geändert von Spacecowboy (03.08.2018 um 13:49 Uhr) Grund: Nachtrag

  2. #17
    Zitat Zitat von Spacecowboy Beitrag anzeigen
    Nachtrag: Dieses unkontrollierte Schliengern (keine Spinouts) hatte ich übrigens auch bei meinen ersten Gleitfahrten, aber nur in die eine Richtung (Masthand links), in die andere Richtung - sozusagen die Schokoladenseite - konnte ich früh schon recht stabil heizen.
    Witzig, ich war gestern draußen und habe genau das gleiche bemerkt: Linke Hand = Masthand: läuft, rechts: Schlingern.

  3. #18
    So, nach mehr als einem halben Jahr melde ich mich jetzt noch einmal.
    Erst einmal danke für die ganzen Tipps, es funktioniert schon deutlich besser und ich komme oft ins Gleiten. Trotzdem habe ich das Gefühl, das ich Fahrtechnisch irgendwetwas falsch mache. Meiner Meinung nach will das Brett zwar los, wird aber von mir "behindert". Auch wenn ich dann einmal in den Schlaufen bin komme ich nicht weit, da ich sofort wieder aus der Gleitfahrt komme.
    Das soll jetzt nicht so klingen, als würde ich nie richtig gleiten, bei viel Druck komm ich mit dem Teil schon gut in Fahrt, diese Probleme treten vor allem bei Wind um die 15-20 Knoten auf, danach flutscht es, trotzdem sehe ich Surfer mit ähnlichem Material, geilweise noch kleinerem Material, die spielend ins Gleiten kommen.

  4. #19
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    Lass dich doch mal filmen und stell das Video hier rein.
    Dann wissen die Experten, wo das Problem liegt, wenn es überhaupt ein solches gibt.
    Alles andere sind nur Ratespielchen.

  5. #20
    Zitat Zitat von Surfkanone Beitrag anzeigen
    .
    Das soll jetzt nicht so klingen, als würde ich nie richtig gleiten, bei viel Druck komm ich mit dem Teil schon gut in Fahrt, diese Probleme treten vor allem bei Wind um die 15-20 Knoten auf, danach flutscht es, trotzdem sehe ich Surfer mit ähnlichem Material, geilweise noch kleinerem Material, die spielend ins Gleiten kommen.
    Das Orientieren an anderen taugt nur bedingt, finde ich. Ich hatte diese Woche erst die Situation, dass ich am Wasser stand und überlegt habe, was ich aufbauen soll. Jemand, der vom Wasser kam, sagte er muss kleiner fahren, es wäre zu viel. Er hat dann 5,5 aufgebaut. Mein Gefühl sagte mir aber, ich brauch was um die 7. Und das stimmte dann auch. Er wog so um die 70 kg, ich so 80. Es war sehr böig, evtl. surft er bei diesen Bedingunen selten, ich fast nur bei solchen, er war wohl auch besser als ich und es reicht dann eben auch kleineres Material.
    Wenn du also sagst, du gleitetest bei mehr Wind gut, denke ich, brauchst du für 15 kt. was größeres.

  6. #21
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    Das Gefühl, das Board «wolle Gleiten» es aber nicht macht, kenne ich auch. Verschiedene Möglichkeiten: der Wind ist doch zu schwach, du gibt zu wenig Druck auf den Mastfuss, du gehst zu früh in die Schlaufen, du holst zu wenig dicht, du fällst zu wenig ab. Ich versucht jeweils mehr Druck auf den Mastfuss zu geben und sobald ich das Gefühl habe, das Brett kommt frei, wird schneller, falle ich ab - meistens geht es dann los! Es ist halt alles Übungssache - und lass dich nicht von den andern verwirren - ich war auch schon als erster im Gleiten, weil ich einfach bei der Böe am richtigen Ort war.

  7. #22
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    Hier noch als Ergänzung zu den Inputs meiner Vorschreiber, worauf ich auch noch achten würde:

    - Sicherstellen, dass das Segel optimal getrimmt ist mit genug Bauch für Leichtwind (bei stärkerem Wind flutscht es ja) und dass Segel und Mast gut zusammenpassen

    - Aktiv angleiten (aber ohne zu "hampeln") und mit möglichst "leichten Füssen" das Board nach vorne über die Bugwelle schieben (und dabei etwas abfallen)

    - Board in beiden Achsen möglichst flach halten, also keine Kante ins Wasser und Gewicht erst nach hinten, wenn's läuft

    Viel Erfolg & Spass!

  8. #23
    Oftmals zieht man unbewusst die Segelhand ran wenn man in die Schlaufen geht. Durch dieses Dichtholen verlierst du druck im segel und kommst so ausm gleiten. Wenn das Brett hinten schlingert versuche mal die hacke anzuheben und nur leichten Druck mit den Zehen auszuüben. Manchmal liegt das Schlingern aber auch ganz einfach am Seegras ��

  9. #24
    Danke für die Antworten, ich werde das nächste mal all das versuchen anzuwenden und werde mich melden. Wahrscheinlich schaffe ich es auch mich mit der GoPro zu filmen dann habe ich sogar Videomaterial.

  10. #25
    So, ich hab’s zwar nicht geschafft mich zu filmen, weiß aber glaube ich woran es gelegen hat:
    Ich habe sehr lange die Trapeztampen weit vorne gehabt, somit War es immer wenn ich mich nach hinten gelehnt habe so wie wenn ich die Masthuhns dicht geholt habe. Daraufhin habe ich die dann mal deutlich weiter nach hinten gestellt. Durch ein bisschen Abfallen und aktives abgleiten läufts jetzt echt gut, oft sogar vor den anderen auf dem wasser��.
    Danke für die Tipps!!

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