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  1. #1

    Erstes eigenes Board, Empfehlungen gesucht

    Hallo zusammen,

    ich habe vor ein paar Monaten mit dem Windsurfen angefangen. Ich war lange mit einem 160l-Board unterwegs, inzwischen surfe ich auf einem Fanatic Hawk 135l. Damit komme ich gut ins Gleiten, Wenden und Halsen (keine Powerhalse!) beherrsche ich auch.

    Nun suche ich nach meinem ersten eigenen Board und frage mich, wonach ich Ausschau halten soll. Die Anforderungen sind:
    - Flachwasser bis Kabbelwelle
    - möglichst frühes Angleiten bei schwachem bis mittlerem Wind
    - am besten nen Freerider zum Cruisen, Basismanöver lernen etc.
    - ein paar einfache Sprünge darf es auch beherrschen, aber kein reiner Freestyler

    Kann man auf dieser Basis was empfehlen?

    Danke und Grüße,
    Timo

  2. #2
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    Hallo Timo

    Denke, für eine Board-Empfehlung wäre die Angabe deines Gewichts und die (geplanten) Segelgrössen noch von Vorteil ;-)

    Gruss Phil

  3. #3
    Zitat Zitat von Spacecowboy Beitrag anzeigen
    Hallo Timo

    Denke, für eine Board-Empfehlung wäre die Angabe deines Gewichts und die (geplanten) Segelgrössen noch von Vorteil ;-)

    Gruss Phil
    Hi Phil, sorry:

    73kg, Segelgrößen 5-8qm.

  4. #4
    Junior Member
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    Hey Timo

    Also wenn sonst niemand was schreibt, dann ein paar Gedanken von mir dazu. Bin aber selbst auch erst "Aufsteiger" (im letzten Jahr mit Schlaufen angefangen), bin nicht allzuviele verschiedene Boards gefahren und möchte deshalb keine konkrete Empfehlung abgeben.

    Zitat Zitat von Marsupilami Beitrag anzeigen
    Die Anforderungen sind:
    - Flachwasser bis Kabbelwelle
    - möglichst frühes Angleiten bei schwachem bis mittlerem Wind
    - am besten nen Freerider zum Cruisen, Basismanöver lernen etc.
    - ein paar einfache Sprünge darf es auch beherrschen, aber kein reiner Freestyler
    Auf gute Angleiteigenschaften bei Schwach-/Mittelwind würde ich mich beim Board nicht fokussieren, denn das würde nämlich prinzipiell viel Volumen bedeuten. Habe ich gerade vorletzte Woche wieder am Comersee gesehen, eigentlich zu wenig Wind (um 3 Bft) und die einzigen, die ab und zu ins gleiten kamen, waren dicke Formulabretter, ein paar Superlightwinds (168), grosse Freerider (>145L) und sogar Leute mit Schulungsbrettern (auch ca. 160L) sofern sie ein ordentliches Segel hatten.

    Wenn du was kleineres (<120L) nimmst, kannst du aber das Board in einen höheren Windbereich fahren und auch aktives Angleiten üben (anstatt bei genügend Wind nur reinzuhängen). Für deine Segelrange wäre wohl ca. 105-115L ideal. Ich denke, mit dem Board, welches dich ordentlich fordert, aber noch nicht überfordert (und du ständig im Wasser liegst), wirst du allgemein deine Technik am schnellsten verbessern und kannst so schneller auch noch kleinere Boards (bei mehr Wind) fahren. Ist dann natürlich individuell stark von Talent, Sportlichkeit und Surfzeit abhängig wo diese Grösse liegt. Würde versuchen, verschiedene Boards auszuprobieren, entweder im Verleih oder auch andere Surfer ansprechen, mehr als Nein können sie ja nicht sagen. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, ob einem ein Board liegt und man es sich zutrauen könnte.

    Selbst habe ich mich bei ähnlichem Gewicht für einen Gecko 120 entschieden und bin bis jetzt zufrieden, aber bei guten 5 Bft wird's natürlich leider auch mit kleinerer Finne schon ein ordentliches Rodeo... Hatte auch den 112L angeschaut, aber entscheidend kleiner wäre der dann auch nicht bei ruppigeren Bedingungen. Und beim 120L Gecko gehe ich auch davon aus, dass er für längere Zeit mein Leichtwindboard bleiben wird und sowieso ein kleineres dazu kommen wird. Wahrscheinlich wäre ein etwas schmalerer Shape wie z.B. Rocket etwas universeller einsetzbar.

    Easy cruisen und Basismanöver lernen tönt schon nach Freeride-/Freemove-Boards und in den Produktvideos springen sie sogar mit diesen Brettern ;-) Denke, dass sich die Bretter der verschieden Hersteller grundsätzlich nicht viel nehmen in den Eigenschaften und du relativ breit nach guten Angeboten Ausschau halten kannst (sofern überhaupt Gebrauchtkauf angestrebt...)

    Falls Schleuderstürze noch ab und zu vorkommen, würde ich eher zu einer robusteren Bauweise evtl. sogar mit Nose-Protector greifen, ansonsten fährt sich ein leichteres Board schon etwas angenehmer

    Soweit meine Gedanken, lasse mich aber gerne eines besseren belehren!
    Phil

  5. #5
    Danke dir für deine ausführliche Antwort.

    Das Gecko hatte ich in der Tat bereits in der engeren Auswahl, und ich hatte gestern zufällig die Möglichkeit eins zu testen (133l mit 7.8qm). Allerdings fand ich es irgendwie etwas schwammig, was mich irritiert, bei den Bewertungen.

    Sonst bin ich immer mit nem alten Hawk gleichen Volumens unterwegs, womt ich besser zurecht komme.
    Mir hat es beim Gecko immer die Nose unter Wasser gedrückt, was mir beim Hawk nie passiert. Daraufhin habe ich den Mastfuß etwas nach hinten versetzt, dann wurde es besser, allerdings war das Brett dann gefühlt irgendwie schwer zu kontrollieren (ist mir manchmal einfach angeluvt aufgrund meiner Fußarbeit...).

    Ich bin etwas irritiert, da jeder Test das Gecko weit besser wegkommen lässt als das Hawk (zumal das ein Uralt-Hawk ist das ich da nutze..)

  6. #6
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    Hawk kenne ich leider gar nicht. Das Problem mit der abtauchenden Nase hatte ich aber stark bei JP Boards, sowohl X-cite wie auch Magic Ride, welche ich als flacher empfand als meinen Gecko. Bei meinem Gecko kann zwar die Nase bei Unachtsamkeit auch abtauchen, mit Druck aufs Heck bringe ich sie aber wieder hoch. Passiert aber inzwischen sowieso nicht mehr. Vielleicht hat der Hawk eine ganz andere Volumenverteilung oder stärkeren Rocker?

    Habe auch schon gelesen, dass beim Umstieg von traditionelleren zu breiteren kürzeren Shapes die Anluv-Problematik ("in den Wind schiessen") auftauchen kann, reagieren halt wendiger=sensibler.
    Ein 7.8er ist ja eigentlich von der für den 133L-Gecko empfohlenen Segelrange (7.5-9.5) am unteren Ende, von dem her würde der Mastfuss am hinteren Ende eigentlich dann passen. Der Hawk hat, was ich gefunden habe (was heisst eigentlich "uralt"), nur 6-9m2 empfohlen. Das 7.8er wäre also oberen Ende und somit der Mastfuss weit vorne. Musste am Anfang auch ziemlich mit der Position spielen. Wichtig: wirklich immer nur cm-weise verschieben!

    Das "schwammige" Gefühl kam vielleicht einfach von der Grösse des 133L-Geckos, denn solche Shapes kann man eine "Volumenstufe" kleiner wählen; der 120L-Gecko würde wohl etwa dem 135L-Hawk entsprechen. Wenn du prinzipiell etwas kleineres als den jetzt benutzten Hawk suchst, solltest du sogar den 112L-Gecko probieren, oder natürlich auch möglichst viele andere Bretter antesten

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