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  1. #1

    Welches Material für meine Frau?

    Hallo zusammenen, ich brauche unbedingt eure Hilfestellung.

    Ich suche für meine Frau eine komplette Windsurfausrüstung, damit sie wieder mit dem Surfen anfangen kann.

    Zum Hintegrund: Meine Frau ist anfang 30, sehr sportlich und ist jahrelang (von Kindesbeinen an) gesurft.
    Nur leider mangels Zeit nicht mehr in den letzten Jahren. Ich möchte Sie nun mit einer neuen Ausrüstung überraschen,
    damit wieder anknüpfen kann. Leider habe ich selbst zu wenig Erfahrung, da ich selber keine Ahnung habe und auch kein
    besonders guter Surfer bin (bin stattdessen 100% Segler und habe mir gerade mal wieder ein neues Einhandskiff gekauft,
    so dass wir auch mehr oder weniger "zusammen" auf dem Wasser unterwegs sein können).

    Meine Frau ist nicht so der Technikfreak und möchte daher sicher eine möglichst unkomplizierte Ausrüstung, die es
    ihr besonders einfach und angenehm macht und nicht direkt eine irre Herausforderung darstellt.
    Normalerweise ist für sie Trapez, Schlaufen, Gleiten, Powerhalse, Wasserstart kein Problem, aber sie
    ist etwas aus der Übung. Revier ist ein Binnensee mit gutem Wind und im Urlaub Veerse Meer in NL oder Etang in Südfrankreich.

    Am liebsten würde ich ihr zum Start so ein Komplettset mit nem fetten Board (um 175l und schön breit,so 80cm?) und 2-3
    Segeln kaufen. Problem ist, dass diese Sets nicht mit ordentlichen Carbonmasten angeboten werden, was für meine
    Frau wegen des geringen Gewichts natürlich super wäre.

    Kosten sind völlig zweitrangig - Hauptsache es macht ihr wieder richtig Spaß von der ersten Sekunde an!

    Hat jemand eine Empfehlung???

    Danke im voraus

    Jan

    P.S. Fährt man heute noch mit einteiligen Neoprenanzügen oder (wie mittlerweile bei den Seglern) eher mit zweiteiligen
    Neoprenkombinationen? Könnt ich auch hier was empfehlen? Ne gute Trapezhose brauchts auch noch.

  2. #2
    Also wenn das gewicht von deiner frau so um die 70kg ist dann wird wohl 4.0 4.5 5.0 und ein 5.7er Segel ne gute palette sein.

    dazu kaufste zwei masten in 4m und 3,7m in rdm(das sind die "neuen" dünnen masten) und mindestens 60% carbon(musst nur schauen ob das 5.7er auch mit nem 4m mast geht aber bei den neuen ist das meist kein problem)

    Na ja und als brett schauste einfach hier im forum nach brettern um die 130-150l und liest die tests bei surf (einfach den brettnamen googlen)

    Dazu brauchste noch n gabelbaum in 140-190 ungefähr (passen für rdm)

    und noch ne 20er mastverlängerung und ne 45 er mastverlängerung (beides rdm!!)

    und einen dazu passenden Mastfuß

  3. #3
    Ach ja würde auch eine Segelpallette kaufen( also alle Segel das genau gleiche modell/jahr in verschiedenen Größen). Außerdem ist es sehr wichtig dass die Segel und die Masten vom gleichen Hersteller und aus dem gleichen Jahr sind damit alles gut zusammen passt

  4. #4
    @horscht: OK, danke Dir schon mal!

  5. #5
    Eigentlich schon alles gesagt. Bei einigen Segelmarken kannst du auch bis 5qm mit einem 4m Mast auskommen. Rein zufällig verkaufe ich ab nächster Woche eine Palette (3.6,4.2,4.7) Gaastra IQ aus 2015 mit passendem 100% Carbon Mast. Hier reicht dann auch eine Verlängerung. Trapezhosen fährt man eher nicht mehr. Heute eher Hüfttrapeze. Neos immer noch als Einteiler.

  6. #6
    Member Benutzerbild von Spacecowboy
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    Hallo Jan

    Ich finde es sehr liebenswert, dass du dich mit dem (alten) Hobby deiner Frau auseinandersetzt und ihr eine Ausrüstung schenken möchtest. Trotzdem möchte ich dir dringend davon abraten. Bei einer Beginnerin könnte man das ja machen, aber nach deiner Beschreibung
    Zitat Zitat von janpiet Beitrag anzeigen
    ist jahrelang (von Kindesbeinen an) gesurft. [...] Normalerweise ist für sie Trapez, Schlaufen, Gleiten, Powerhalse, Wasserstart kein Problem, aber sie ist etwas aus der Übung
    wird deine Frau sehr schnell wieder auf einem Niveau sein, wo man sehr genau das Material auswählt. Ein paar Volumen-Liter mehr oder weniger sind recht entscheidend und jede/r hat auch seine individuellen Vorlieben, z.B. ob viele klein abgestufte Segel oder wenige gross abgestuft. Auch das Einsatzgebiet und die Fahrweise ist wichtig, von easy Freeriding über Freestyle zu Wave und ob man lieber die neuen breiteren Shapes mag oder die "traditionelleren". Es gibt einfach zu viele Faktoren.

    Vielleicht wäre es eine Alternative, deine Frau mit einem Wochenende oder Ferienwoche an einem Spot mit Verleihstation zu überraschen, wo sie sich wieder ans surfen rantasten und rausfinden kann, welches Material ihr zusagt?

    Waren einfach meine ehrlichen Gedanken zum Thema, Gruss Phil

  7. #7
    Moin Moin,

    Klasse dass Du das für Deine Frau arrangieren möchtest..
    Leider muss ich Horscht etwas widersprechen.

    Ihr Level ist wirklich Trapez, Schlaufen, Gleiten, Powerhalse u. Wasserstart?

    So ein Tanker mit 130-150 Liter wird ihr keine Freude bereiten. Vielleicht am 1. Tag,
    dann wird sie damit keinen Spaß mehr haben.
    Sehr sportlich heißt für mich wahrscheinlich deutlich unter 70 Kg.

    Bei modernen Wide Body Board (Firemove, Gecko und Co.) würde ich ca. um 110 Liter
    empfehlen. Normale Shapes ca. max. 130.
    Am besten sie leiht sich mal einen Board und testet ob sie mit den modernen Wide Body Boards
    überhaupt zurecht kommt. Manchen ehemaligen Surfern liegen nämlich eher die normalen Shapes.
    Man kann das Problem ja evtl. mit einem Gutschein lösen (ehe sie ein falsches Board hat).
    Bei 130-150 Liter hat sie nach meiner Meinung nur Nachteile. Schwereres Board, schlechteres Handling,
    der Wasserstart ist schwieriger und in Holland (bei viel Kabbel usw.) ist es auch von Nachteil.

    Bei Segel würde ich als größtes wirklich als Maßstab 1 m² pro 10 Kg Körpergewicht nehmen. Ist auf deutschen
    Binnenseen wahrscheinlich das meißt gefahrene Segel. Die anderen in einer sinnvollen Abstufung nach unten.
    RDM ist auf jeden Fall, wie Horscht schon sagt, sehr sinnvoll. Besseres Handling und weicheres fahren.

    Verlängerung natürlich von der Länge her passend zu den Segeln.
    Bei der Gabel würde ich zu einer mit dünnen Holmen raten, falls sie kleine Hände hat ist das auf jeden Fall
    viel besser für sie zu greifen. Sie ist dann entspannter und hält sich auch länger durch.

    Ach ja, habe gerade gelesen was Phil schreibt. 100% meiner Meinung.

  8. #8
    Heyho, hier spricht ne Lady :-D Wenn sie länger nicht gesurft ist, kennt sie das aktuelle Material wahrscheinlich nicht und deswegen empfehle ich auch wärmstens das, was Spacecowboy bereits gesagt hat - ab zu einer Surfstation und ausprobieren!
    Und dann im Shop gemeinsam schauen. Es gibt so ein paar Dinge beim Material, die uns Mädels richtig happy machen, zum Beispiel eine Mastverlängerung mit Ratsche zum Trimmen (von North: Power xt). Und leichtes Material macht auch das Leben leichter! Aber da haben meine Vorredner schon gute Tipps zu gegeben.
    Was den Neo betrifft: Einteiler! So einen sollte man auch anprobieren!!! Auch weil die Größenangaben immer unterschiedlich sind. Mal steht da S, M, L, mal 4, 5, 6. Mir passen die von Rip Curl am besten, aber da ist jeder anders. Und die müssen gut sitzen.
    Ebenso das Trapez. Leider gibt es nur wenige Damen Trapeze, die extra für Windsurfen sind. Nach wirklich LANGEM Suchen und Anprobieren habe ich das ION Jade Damen Trapez für mich gefunden. Ich hatte auch kleine Herren Trapeze oder "unisex" Trapeze anprobiert, aber das war alles nicht das Wahre. Hier empfehle ich auch in einen Shop zu gehen, verschiedenes anzuprobieren und sich mal einzuhängen. Man kann auch an Surfschulen unterschiedliche Trapeze probieren. Denn es ist wichtig, dass das gut sitzt.

    Ich empfehle den Gebrauchtmaterial-Guide von der Surf Aufsteigerwelt: http://www.surf-magazin.de/aufsteige...uf/a16183.html

    Da geht's zwar darum, was man beim Gebrauchtkauf beachten muss, es sind aber auch interessante Tipps zu Segel- und Boardgröße, Segelarten, etc. dabei.

    Viel Spaß beim Shoppen

  9. #9
    ich würde wie schon geschrieben wurde auch einfach ein gebrauchtes Board um die 130-150l und ca. 70-75cm breite kaufen.
    Wichtiger sind die Segel.

    Du willst das deine Freundin spass hat und geld spielt keine rolle?

    Dann kauf ne dünne 26mm Gabel gerne carbon und nen ordentlichen Carbonmast ich würde 100% nehmen gibts bei enemii oder gun auch schon zu preisen wo du bei anderen marken nur 60% kriegst.

    Segel eine ordentlich palette. Für den See ist 5.7, 5.0, 4,5 sicherlich ausreichend.


    Und wenn ihr das Board zu wuchtig ist, dann verkaufst es halt wieder hast ein paar euro verlust. Aber besser so als wenns zu klein ist und sie gefrustet ist. (Erfahrung aus meiner Windsurflehrer karriere: Besser zu groß als zu klein das Board, sonst wird gejammert)

    Und coole nummer! thumbs up!

  10. #10
    Member Benutzerbild von Spacecowboy
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    Ich find's noch ziemlich interessant, dass hier konkrete Brett- und Segelgrössen empfohlen werden, ohne das Gewicht der "sehr sportlichen" Dame zu kennen (für mich heisst das irgendwas zwischen 45 und 85kg), ohne zu wissen, wieviele Jahre sie damals gesurft ist und wieviele inzwischen nicht mehr, ob sie auch schon bei Leichtwind surfen gehen will etc. Und nochmal: die Lady konnte früher Schlaufen fahren, Powerhalse und Wasserstart!
    Und zu guter Letzt: optisch gefallen sollte einem die eigene Surfausrüstung dann ja auch noch...

  11. #11
    Also, erstmal vielen lieben Dank für Eure wertvollen Tipps und Anregungen.

    Die Situation ist natürlich speziell, weil meine Frau wirklich gut surfen kann (sie hat mir ihren Eltern jedes Jahr drei Wochen Urlaub auf Fuerteventura gemacht und war dann bei ReneEgli in der Surfschule (die ganzen drei Wochen, jedes Jahr!, die Glückliche ). Deswegen hat sie es andererseits auch nicht so mit schwachem Wind. Ich bin immerhin auch 4-5 Jahre am Brouwersdam gesurft, kann aber im Vergleich gar nichts (und Wasserstart, Schlaufen und Trapezfahren geht bei mir (mit vielen Schwimmeinlagen) immerhin auch). Sie ist 1,76 und wiegt 65Kg.

    Mir ist schon klar, dass es besser wäre, wenn sie das Material testen kann. Aber wie eingangs schon erwähnt, ist sie nicht so der Technikfreak. Während ich stundenlang mit Kumpels über verschiedenes Material philosophieren könnte (beim Segeln), will sie einfach nur aufs Wasser und Surfen, völlig egal womit und ob es gut passt. Nur ein viel zu kleines Board oder zu schweres Material ist für sie ne Spaßbremse.

    Ich will ihr deshalb halt nur diesen wichtigen Anfangsimpuls geben, damit sie einfach aufs Wasser kommt. Wenn sie dann wieder im Fieber ist, soll sie ruhig alles gegen 100% passendes tauschen. Andererseits wenn ich mit ihr in den Laden gehen und 3-4 TEUR auf den Tisch legen für eine neue Ausrüstung, kommt garantiert der Einwand "das lohnt nicht" und "ist viel zu viel Geld" und "weiß nicht, ob ich überhaupt dazu komme" usw. etc. pp.

    Ist halt was völlig anderes, wenn das Material ohnehin einfach da ist und ich den Krempel mit auf meinen Skifftrailer werfe und ihr kurzerhand am Strand fertig aufgebaut in die Hand drücke.

    Wichtig ist mir nur, dass es nicht diese tonnenschweren Anfängerdinger sind (so war es zumindest frühert), die gerade in der wichtigen Anfangsphase den Spaß verderben.

    Nach etwas einlesen, ist es aber m.E. wohl so, dass ein 120-130 Liter Board, mit irgendwas um 250x70 nicht grundverkehrt sein kann oder?

  12. #12
    Member Benutzerbild von Spacecowboy
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    Wie klein waren denn die Boards in Fuerte und wieviele Jahre war deine Frau nicht mehr gesurft? Ich denke, sie wird sehr schnell an ihr altes Niveau anknüpfen!
    Zitat Zitat von janpiet Beitrag anzeigen
    Nach etwas einlesen, ist es aber m.E. wohl so, dass ein 120-130 Liter Board, mit irgendwas um 250x70 nicht grundverkehrt sein kann oder?
    Würde nach deiner Beschreibung eher etwas um die absolut max. 110 Liter bei neueren Shapes mit ca. 70cm suchen, wobei dieses Volumen dann wirklich nur der Sicherheit für den Wiedereinstieg geschuldet wäre und problemlos auch für 3-4 Bft. Leichtwind (das was ich von meinen Surfrevieren die meiste Zeit leider gewöhnt bin) noch ginge. Für den angestrebten Windbereich müsste es kleiner sein... Als Indikator ob eine Kombi in etwa passt, kannst du immer auch bei den Herstellerangaben der Boards auf die empfohlenen Segelgrössen schauen. Mit der Finnengrösse kann man dann auch noch einiges kompensieren.

    Ich würde mich vielleicht vor allem auf die Riggpalette konzentrieren mit sexy dünner Gabel, leichten Segeln und Masten!f Für die ersten Tage dann irgendwo ein gebrauchtes oder Miet-Board auftreiben, da ein Neukauf hier wirklch schade ums Geld wäre. Für den Neo und das Trapez muss deine Frau aber ohnehin mit in den Laden, da führt kein Weg daran vorbei ;-)

  13. #13
    Ich habe ebensolches Problem.
    Also, ich suche Windsurfausrüstung. Ich bin die ABSOLUTE Anfängerin, und will mit Surfen beginnen nur für Spaß))
    Will nach einen Trainer suchen, brauche aber zuerst Ausrüstung kaufen, oder?
    Ich will dankbar sein, jede Beratung zu hören
    Danke!

  14. #14
    Hallo Nicole, auch an dich die Empfehlung: Erst mal zur Surfschule, Material ausleihen und verschiedenes testen! Wenn du noch Techniken lernen möchtest, empfehlen sich Aufsteigerkurse oder Einzelstunden. Man kann auch den Surflehrer fragen, welche Brettgröße er einem empfehlen würde, nachdem er einen fahren gesehen hat. Ob man die Sachen dann neu kaufen oder sich gebraucht zusammen suchen möchte, muss man dann wissen ;-) Also ich habe mir Brett, Segel und Gabelbaum gebraucht gekauft, Mast, - Verlängerung, -Fuß und Finne habe ich mir neu besorgt.

    Ladys, ab aufs Brett mit euch! Find ich gut!

  15. #15
    "Ich möchte Sie nun mit einer neuen Ausrüstung überraschen"

    so eine schöne Idee, ein guter Mann!

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