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  1. #1

    Board schwimmt weg

    Hallo Zusammen. Ich surfe seit 3 Jahren. Nie was passiert. Bei einem Sturz mitten im See und Sonnenschein löste sich das Rigg vom Board. (40 km/h) Wind.

    Noch ehe ich zum Board schwimmen konnte, hatte der Wind das Board schon weggetrieben. Keine Chance mehr hinterher zu kommen. Nun schwamm ich da alleine im See. Neben mir nur noch das aufgebaute Segel (5.3m²) im Wasser. Extrem blöde gelaufen.

    Nun habe ich bitte folgende Fragen:
    A) Würde eine sog. Leash (Leine vom Fussgelenk zum Brett), z.B. befestigt an den Fussschlaufen) helfen? Wie ist Eure Erfahrung damit? Verhedderungsgefahr?

    B) Wieviel Auftrieb hat so ein Surfsegel ca. auf dem Wasser? Ich tippe so auf 12 kg?

    C) Kann ich den Auftrieb eines Segels dadurch verbessern, dass ich z.B. Schaumstoff oder Luftkissen in den Mast reinschiebe?

    PS: Die deutsche Bundeswehr hat mich dann rausgeholt, wofür ich den Männern lebenslang dankbar bin.

    Passt alle auf Euch auf und DANKE! an unsere Männer von der Bundeswehr/ Marine.

    LG Maik

    WOW. Zufällig gerade gefunden. Das Ding hätte ich gut brauchen können.
    https://www.youtube.com/watch?v=qG2H633JKIY
    Geändert von Maik42 (24.09.2015 um 11:51 Uhr)

  2. #2
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    Moin Maik!

    Was ist denn mit dem Mastfuß passiert?
    Da würde ich was Zuverlässiges einsetzen, damit es gar nicht wieder soweit kommt.
    Also ein bewährtes Markenprodukt und besser US-Cup (Quick-Release-Doppel-Pin) als Euro-Pin.

    Leash ist nicht praktikabel und gefährlich, würde ich sagen!

    Und lieber beim Segel bleiben als gar nix mehr bei sich haben!
    Man wird dann ja auch besser gefunden!

    Ansonsten ist das Mitführen einer restube sicherlich eine gute Idee!

    LG!
    Mathias

  3. #3
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    Defekter Mastfuß

    Zum Thema Markenprodukt bei Mastfüßen kann ich folgendes beisteuern.
    Ich habe mit im letzten Jahr eine North I Base gekauft, eben weil ich ein "sicheres" Produkt haben wollte. Diese hat sich dann bei einem Sprung auf der Kieler Förde geöffnet und ich habe ebenfalls das Board verloren. Dank schräg auflandigem Wind und einer ganz großen Menge Glück konnte ich an Land zurück schwimmen.

    Ich habe darauf hin an North Sails geschrieben und das Problem geschildert. Deren lapidare Antwort war: "Lieber Frank, das Problem ist uns bekannt und wir haben versucht dies in der Produktversion 2015 zu verbessern" Ich habe daraufhin nochmals gefragt, ob es nicht vielleicht besser wäre das 2014er Produkt vom Markt zu nehmen? Darauf habe ich leider keine Antwort mehr erhalten!!

    Ich für meinen Teil trage seit dem eine Auftriebsweste!

    Viele Grüße,
    Frank

  4. #4
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    Wenn eine Leash, dann würde ich eher versuchen, Brett und Rigg damit zu verbinden, am Körper wäre mir das zu gefährlich. Ich mache meine Boardplates seit vielen Jahren selber aus Alu, damit mir solche Situationen erspart bleiben. Meine Riggs (Race-Segel) gehen übrigens alle relativ schnell unter, wenn sie nicht mit dem Brett verbunden sind.
    @Frank: ist die aktuelle i-Base von North denn jetzt stabiler? Sieht auf Fotos ja schick aus, das Teil, von unten habe ich es aber noch nicht gesehen (Wandstärke etc.). Du bist nicht der einzige, der, zumindest mit der ersten Version, solche Erfahrungen machen mußte, wie man in vielen Foren lesen kann. Bin mittlerweile etwas zu faul zum Basteln, aber ich glaube, ich bleibe bei meinem Alu...

    Gruß

    Ralph
    Geändert von Ralph (26.09.2015 um 10:41 Uhr) Grund: Tippfehler

  5. #5
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    Zitat Zitat von Ralph Beitrag anzeigen
    Ich mache meine Boardplates seit vielen Jahren selber aus Alu, damit mir solche Situationen erspart bleiben.
    Stell doch mal ein Foto davon rein.
    Ich hatte mir früher mal Platten aus Alu selber gebaut und darauf einfach einen Powerjoint montiert, was leider nur mit 8 mm Joints möglich ist. Zusätzlich sind die Platten oxidiert.

  6. #6
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    Hier mal das dienstälteste Modell von 1992. Leider gibt meine Handykamera nicht mehr her, man würde sonst sehen, wie sich die Powerjoints schon ins Alu eingegraben haben, könnte bald Richtung 0,5mm gehen. Hab´ das Ding aber weiter im Einsatz, wartet nur gerade auf´s neue Board. Korrosion ist im Salzwasser natürlich ein Thema, hinterher gut abspülen ist Pflicht, sonst ist es mit der Auslösefunktion bald vorbei.

  7. #7
    Auf die Gefahr hin, dass ihr lacht. Das ist mein Mastfuss. Ein altes Modell. Aber es kann ja nicht jeder mit Profizeugs unterwegs sein. Die "Härte der "Spreizfunktion" wird mittels einer Schlitzschraube auf der Rückseite verändert.
    Wenn mein Beitrag auch nur einem einzigen Menschen das Leben rettet, dann hat er sich gelohnt.
    Ich danke Euch.
    Ich werde mal versuchen Heizungs-Isolierrollen aus dem Baumarkt in den Mast und in den Gabelbaum zu schieben und schauen, was dann mit dem Auftrieb des Riggs passiert. Aber erst nächsten Sommer.

    PS: Wieso gibt es eigentlich keine "Luftrollen /Luftzylinder" zu kaufen, die man in den Mast schieben kann?
    Geändert von Maik42 (27.09.2015 um 11:52 Uhr)

  8. #8
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    Sorry, aber nach der Definition ist alles, was ab Ende der 80er gebaut wurde 'Profimaterial'.
    Da gibt es nichts zu lachen, ich finde das traurig. Gönn Dir mal was Neueres, meinetwegen auch 10Jahre alt fürne schmale Mark. Du wirst Dich über ein völlig neues Fahrgefühl wundern...

  9. #9
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    Ööööööha! Das ist in der Tat ein schon etwas älteres Modell. Aber es gibt ja auch Leute, die mit großem Vergnügen ein Auto von 1920 fahren.
    Hilfen für den Fall eines Falles gibt es durchaus: Auftriebswesten, sich selbst aufblasende Schwimmhilfen etc.
    Unser Sport hat sich weiterentwickelt, die Leute erwarten allgemein höchste Leistung bei geringstmöglichem Gewicht. Weiters gehört das Rigg so befestigt, daß es sich nur dann vom Board löst, wenn der Surfer das möchte. Wenn ein Auto öfter mal die Räder verlieren würde, könnte man durch den Einbau eines weiteren Airbags das Problem ja auch nicht als gelöst betrachten... Wenigstens die sicherheitsrelevanten Teile an Deinem Oldie solltest Du soweit in Schuß bringen, daß Du nicht wegen eines Defektes in Lebensgefahr gerätst. Ganz ausschließen kann man es zwar nicht, und Murks wird leider immer noch produziert, aber das maximal Mögliche würde ich hier auf jeden Fall versuchen.

    Gruß

    Ralph

  10. #10
    Ein sehr wichtiges Thema. Dieser Mastfuss darf nur in der Surfschule unter Aufsicht benutzt werden. Bin zwar kein Surfprofi, aber mit Überleben wollen kenne ich mich aus. Der Mastfuss sollte immer in eine Schiene eingeschraubt sein, wie es eigentlich bei jedem Waveboard seit 1985 ist. Niemals geklemmt. Sieh dich mal um, sichere Boards gibt es schon von Bj. 1990 meistens geschenkt. Manch einer wäre froh wenn Du ihm ein 1990er Board aus dem Keller holst. Schon 1985 sind wir in harten Wavebedingungen US-Cup Mastfuss gefahren, die in eine US-Box geschraubt waren. 10 Jahre lang. Habe einige Masten in hohen Wellen gebrochen, aber niemals hat sich das Segel vom Board getrennt. Um ganz sicher zu gehen würde ich mir einen Mastfuss mit US-Cup kaufen. Die North/Euro-PIN halten sicher genauso gut (fahre sie auch heute), wenn sie richtig eingerastet sind, aber man könnte einen Fehler beim Einrasten (Sand dazwischen oder so) machen und es nicht gleich merken. Beim US-Cup sieht man sofort von aussen ob alles stimmt. Um den Powerjoint ein Band, falls der kaputt geht (Ist ja heute Standard). Dann hast Du alles gemacht. Jetzt müsste die Schraube brechen, aber da hilft dann nur die Schwimmweste. Als Vater von Kindern fahre ich bei hoher Welle oder grosser Wasserfläche nur noch mit Schwimmweste. Ganz einfaches Modell, Decathlon 29EUR. Eine Nummer kleiner als normal, damit sie oberhalb des Trapez sitzt und mit längeren Gurten damit sie um den Körper geht. Selbst wenn man nach Boardverlust zwischen hohe Wellen kommt finde ich es mit Weste besser. Man kann gerade noch durchtauchen und evtl. reinsurfen. Es wird oft erzählt es ginge überhaupt nicht. Und wenn die Strömung dich in den Wellen festhält kannst du länger durchhalten bis Du rausgeholt wirst.
    Geändert von monnem (01.10.2015 um 09:31 Uhr)

  11. #11
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    Moin,

    dem Mastfußsystem sollte in der Tat allerhöchste Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Sicherheit sollte bei unserem Sport oberste Priorität haben!

    Ein guter Mastfuß bestehend aus Base, PowerJoint, Sicherungsgurtband und Mastbecher kostet auch nicht die Welt. Was vielen nicht bewusst ist: der Mastfuß kann unter Umständen zwischen Leben und Tod unterscheiden und bildet die einzige Verbindung zwischen Board und Rigg. Es sollte daher unter allen Umständen vermieden werden, dass sich Board und Rigg von einander trennen.

    Ich fahre mittlerweile den US-Cup in Kombination mit einem "dicken" Powerjoint inkl. Sicherungsgurtband. Den inzwischen weit verbreiteten dünnen Sehnen vertraue ich persönlich nicht. Allerdings ersetze ich meinen Mastfuß (Base, Powerjoint und Sicherungsgurtband) alle 3 bis 5 Jahre. Gerade das Gummi vom Powerjoint reagiert durch Salz, Sand und UV-Strahlung empfindlich und wird über die Zeit brüchig.

    Gruß Lars

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