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  1. #1

    Tabou Rocket Wide?

    Hallo zusammen,
    ich bin ganz neu hier. Bevor ich zu meiner Frage komme, vielleicht erst einmal ein paar Daten zu mir. Ich komme aus Mitteldeutschland. Somit surfe ich 90% meiner Surfzeit auf einem Binnensee. Ich surfe schon mehrere Jahre. Allerdings mal mehr, mal weniger.. Im Schnitt zwischen 8-15 Mal im Jahr. Ich wiege 81 kg. Schlaufen fahren kann ich noch nicht fahren. Ich bin eher der Freizeitsurfer. Also wenn ich Luft habe und der Wind passt, fahre ich gern raus an den See und drehe meine Runden.
    So nun zu meiner Frage. Ich habe ein JP Freeride (129l) von 2003. Immer wenn ich am Fahren bin und kurz vor dem Gleiten, fängt mein Brett an tierisch in Wackeln zu geraten, sodass ich nicht weiter beschleunige. Bis gestern Abend dachte ich, dass ich mir einfach einmal ein neues Brett holen sollte. Zur Wahl stand: Tabou Rockt (145l) Tabou Bullitt (135l) oder Tabou Rocket wide (138l)
    nun hat mir gestern ein Bekannter gesagt, dass er die Wide boards nicht gut findet, weil diese noch schneller anluven. Also ich soll schauen, dass ich mit dem Brett welches ich habe klar komme und soll da an meinen Fahrereigenschaften arbeiten.
    Was haltet ihr von dem "alten" JP" und habt ihr Erfahrungen mit Wide Boards oder allgemein Tabou gemacht?
    Danke für eure Antworten.

  2. #2
    Member Benutzerbild von wellenkasper
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    Ostholstein
    Beiträge
    84
    Eigentlich stabilisiert sich ein Board mit zunehmender Geschwindigkeit.
    Ich vermute mal, es liegt am noch nicht vorhandenen Fahrkönnen.
    Versuche mal etwas mehr Druck auf den Mastfuß zu bekommen und nicht nur auf deinen Beinen zu stehen.
    Bleibe erstmal näher am Mastfuß stehen, es würde helfen ein Trapez zu benutzen damit man ein Bein heben kann ohne das Brett zu vertrimmen.
    Probiere das Brett flach auf dem Wasser und auf Vorwindkurs zu halten, dann solltest du mit etwas Übung flott ins Gleiten und dann auch bald in die Schlaufen kommen.

    Holger

  3. #3
    Hallo Holger, erst einmal super Vielen Dank für deine Antwort!!!
    ich habe mittlerweile auch mit einem Bekannten gesprochen. Mit ihm habe ich meinen Aufbau des Boards mit Mast besprochen. Ich fuhr den Mast immer in der vordersten Einstellung. Er meinte, dass man diesen, wenn man nichts besonderes vor hat, immer in der mittersten Einstellung fährt. Ebenfalls meinte er, dass mein Brett optimal für Binnengewässer sei. Ich bin nun am Überlegen, ob ich mir überhaupt ein neues Brett hole. Wenn dann nur ein Tabou Rocket 145l. Hat damit irgendwer Erfahrungen gemacht?
    Grüße Lutz

  4. #4
    Hallo Lutz,
    also ich denke auch, dass es hier am falschen Trimm und an noch nicht ausreichendem Fahrkönnen liegt. Ein neues Board hilft dir da nicht unbedingt sonderlich weiter. Sicherlich wäre ein neuer Rocket mit 145l etwas einfacher zu fahren, aber das reisst es nicht unbedingt raus. Ich finde auch, dass ein 130l für dich ziemlich gut als Aufsteigerbrett geeignet ist, auch wenn es nicht das neuste Modell ist. Die alten Modell haben auch den Vorteil, dass diese länger sind und deshalb der Übergang vom Dümpeln ins Gleiten normalerweise einfacher vonstatten geht. Was ich mir an dem von dir geschilderten Problem noch gut vorstellen kann ist, dass deine Trapeztampen deutlich zu kurz sind. Dadurch könnte es sein, dass es dich bei Druck im Segel nach oben zieht und du keinen richtigen Druck mehr auf Mastfuß und auf die Finne aufbauen kannst.
    Ein Tipp ist noch das Video Beginner to Winner von Jem Hall. Hier wird so ziemlich alles vom Einstieg bis zur Powerhalse super anschaulich dargestellt und es gibt etliche Tipps zum Thema Trimm. Ist aber leider nur in Englisch erhältlich. Ich denke das wäre eine wirklich gute Investition und ist wesentlich günstiger als ein neues Board.

    Gruss Christian

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