Racer of the Sea - Regatta

Regatta in der Eckernförder Bucht

Racer of the Sea

Die Behörden gaben grünes Licht und Wind gab es auch: Die von Oliver Tom Schliemann und Leon Delle organisierte Regatta Racer of the Sea am Campingplatz Hemmelmark in der Eckernförder Bucht war ein voller Erfolg.

Nachdem bisher die meisten Regatten aufgrund von Covid-19 abgesagt werden mussten, war es um so erfreulicher, dass am 13. – 14. Juni mit dem Racer of the Sea wieder eine Fun-Regatta durchgeführt werden konnte. Die Organisation und Durchführung des Events lag unter der Leitung von Oliver Tom Schliemann und Leon Delle, die selbst beide zu den besten Racern im Deutschen Windsurfcup zählen.

„Unsere Idee war es, eine Jedermann-Regatta durchzuführen, um gerade im Einsteigersegment ein Regattaangebot zu schaffen. Ziel war es, Windsurfer und vor allem auch Windsurferinnen an das Regatta-Windsurfen heranzuführen, für die der Deutsche Windsurfcup bisher eine zu große Einstiegshürde dargestellt hat.“
Racer of the Sea - Regatta
Mit einem Teilnehmerfeld von 30 Surferinnen und Surfern, mehr waren bei diesem Event nicht genehmigt worden, war die Regatta schon eine Woche vor dem Start ausgebucht. Unter den 30 Teilnehmern waren auch 4 Frauen, wodurch eine eigene Damenwertung durchgeführt werden konnte. Etwa ein Drittel des Feldes waren Surfer, die zuvor noch nicht an einer Regatta teilgenommen hatten. Allerdings waren auch jede Menge Hot-Shots am Start. Vincent Langer, Nico Prien und auch Lena Erdil, um nur einige zu nennen.
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Racer of the Sea - Regatta
An den zwei Wettfahrttagen konnten insgesamt neun Wettfahrten durchgeführt werden. Da am Samstag bei fast durchgängigen Regen das Wetter nicht optimal war, waren die Teilnehmer umso erfreuter, dass am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und starkem Wind das Event mit besten Windsurfbedingungen beendet werden konnte.
Racer of the Sea - Regatta
Durchführungsort der Veranstaltung war die Funstation auf dem Campingplatz Hemmelmark. Durch die Anbindung an den Campingplatz und die Station vor Ort war auch an Land alles vorhanden, was für eine angenehme Durchführung benötigt wurde. Auf dem Wasser hatten die beiden Organisatoren mit drei Motorbooten, Bojen, Fahnen, Signalhorn und Videoaufzeichnungen von Start und Ziel das notwendige Equipment für eine professionelle Durchführung der Wettfahrten.
Racer of the Sea - Regatta
Zusätzlich war über das gesamte Wochenende mit Henning von Jagow ein sehr guter Fotograf engagiert, der vor allem auf bzw. im Wasser mit seinen Aufnahmen die Action des Events optimal festgehalten hat. So konnte sich jeder Fahrer über persönliche Aufnahmen freuen und die Begeisterung rund um das Event festgehalten werden. Oliver Tom Schliemann: „Uns war wichtig den Teilnehmern etwas zurückzugeben, so wurde das gesamte Startgeld abzüglich der Kosten für die Genehmigungen, Versicherungen, Boote und Fotografen wieder ausgeschüttet. Dieses Mal in Form von Gutscheinen die wir vom Surfshop Surfline Kiel (#supportyourlocalsurfshop) erworben haben. Der Surfshop hat diese Summe dann nochmal freiwillig erhöht.“
Racer of the Sea - Regatta
Am Ende der Regatta fand noch eine große Siegerehrung statt, bei der aufgrund der Unterstützer und Sponsoren niemand ohne Geschenk nach Hause gehen musste. Besonders danken die Veranstalter Naturapack (für die Bereitstellung der Pokale), i-99, GA Sails & Tabou (für die Bereitstellung von Testmaterial und Goodies), Cool Shoes, XCEL Wetsuits & Surfline Kiel (für die Bereitstellung von weiteren Preisen).
Racer of the Sea - Regatta
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Event und das Feedback war durchweg positiv. Es war toll zu sehen, wie viel Freude die Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten und dass so viele neue Gesichter dabei waren. Die Durchführung hat uns ebenfalls Spaß gemacht, obwohl wir natürlich auch gerne selbst mitgefahren wären. Gerade aufgrund des großen Interesses und des tollen Feedbacks planen wir bereits am 29. – 30. August einen weiteren Racer of the Sea durchzuführen“. Gewonnen haben übrigens Lena Erdil und Vincent Langer. Die Foil-Wertung gewann Mats von Holten. Simon Schmidt entschied die Rookie-Wertung für sich.
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