home  :::  travel  :::  Teneriffa Report 2/2011  
Teneriffa Report

Der Januar verabschiedete sich mit ein paar Tagen feinstem Nordost und für vier weitere Tage dominierten die 3,7er und 4,2er direkt vor unserer Haustüre. Wir dachten, dass nun der Knoten mit dem Passat für diesen Winter geplatzt ist.

Leider drehte der Wind dann aber nach Ost, was den Turbo hier wieder ausschaltet. Tatsächlich kann man die bei Windguru vorhergesagten Windgeschwindigkeiten bei NO und SW fast mit 1,5 bis 2 multiplizieren. Dafür entsteht bei Südost eine Verstärkung am Inselsüdzipfel bei Las Americas.
Deutlich sieht man die Schaumkronen auf der Webcam vom Berg zwischen Guaza und Los Christianos. Dann wird wieder abgeriggt, gepackt und gefahren - wie so oft in diesem Winter.

Am 6.2. war es dann wieder soweit und wir spielten mit den kleinen Wellen am LA-Spot Fitenia. Nun folgten quälende 2 Wochen Flaute - wir befanden uns im Zentrum eines großflächigen Hochs - kein windgetriebener Wassersport auf den Kanaren!


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Ausnahmen bildeten nur ein Freestyle Tag in Médano und mit einer kurzen Tiefdruckstörung ein Nordwesttag in Las Americas.

Die einkaufswütigen Freundinnen kamen so bei den Rebajas (Schlussverkäufe) voll auf ihre Kosten. Ansonsten ging es immer wieder mit dem Wellenreiter an die westlichen Spots der Insel, die regelmäßig mit Nordwestswell versorgt werden.
Ein wichtiges Vorzeichen für eine langanhaltende Nordost-Periode ist ein stabiles Hoch über Europa, was den Passatgürtel genügend weit nach Norden rutschen lässt.

Diese Situation stellte sich dann ab dem 20sten ein und während der Luftdruck in Deutschland bis auf 1040 hPa stieg, wurden am Cabezo Beach und in der Südbucht immer kleinere Segel aufgebaut.


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Und so stellen wir uns hier das Windsurfen auch vor: Gegen 10:00 Uhr beginnt die lokale Thermik, den Nordost soweit an die Küste zu lenken, damit die Spots Cabezo, Mole und die Médanobucht richtig belüftet werden. Nach einer halben Stunde hat sich der Wind soweit stabilisiert, dass man das richtige Segel wählen und die erste Session rocken kann.

Nach der großen Pause geht es dann noch einmal raus und teilweise sieht man auch noch nach Sonnenuntergang die typischen Feierabendsurfer Giacomo oder Aixa Wellen rippen.
Unsere Hoffnung erfüllte sich und der Nordost blies durch bis zum Monatsende. Damit schaffte es der Februar auf gesamt 16 Windsurftage - na, geht doch! Bis in den März hinein soll es auch so bleiben - vielleicht ja auch noch länger?

Link zur Medanowebcam: www.medanoguide.de



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