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Limnos


In Limnos sucht man Massentourismus vergeblich. Die kleine Insel in der nördlichen Ägäis hat etwa 18.000 Einwohner und ist 28 Kilometer breit und 30 Kilometer lang.

Windsurfer und Kiteboarder können aber hellhörig werden, wenn man den alten Namen der Insel übersetzt: ‚Anemossa‘ wurde die Insel genannt. Und dies heißt nichts anderes als ‚windige Insel‘. Und das soll den Nagel auch ziemlich auf den Kopf treffen, erzählen die Betreiber der Windsurf Station am Keros-Strand.
Auch der Windsurf-Reiseanbieter Surf und Action weiß gutes über den Wind zu berichten. Von März bis November soll es recht gleichmäßig mit vier bis sechs Beaufort wehen.

Im Frühjahr und Herbst scheint die Windausbeute im Vergleich zu südlicheren Ägäis Inseln höher zu sein. Die Temperaturen erreichen meist nicht die unangenehm hohen Sommerwerte der südlichen griechischen Inseln.


Limnos
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Mehr als 100 Strände gibt es auf Limnos und viele eignen sich als Windsurf Spot. So gibt es Flachwasser, Bump & Jump Bereiche und das legendäre Gomati, wo im Winter drei bis vier Meter Welle bricht. Garniert wird das surftechnische Bouquet mit optischen Leckerbissen: Türkisfarbenes Wasser, Dünen, bizarre Felsformationen. Fast könnte man glauben, man sei auf einem Surf-Trip in Australien oder Mexico...

Ein guter Ausgangspunkt für Insel-Erkundungen ist Keros Beach. Der vier Kilometer lange Sandstrand ist ein sehr guter Allround-Spot. Auf der nördlichen Seite der Bucht befindet sich ein Flachwasser-Bereich, in der Mitte herrschen Freeride Bedingungen und am südlichen Ende bricht etwa ein bis eineinhalb Meter Welle bei Side-Onshore Wind.

Obwohl die Insel so ursprünglich ist und der Tourismus in den Kinderschuhen steckt, gibt es ein Surf Center am Keros Beach.

Die Besitzer des Keros Surf Clubs, Rick und Giannis, wollen kein typisches Business-orientiertes Surf Center sein. Ebenfalls in Keros liegt das Center von Stefan Raev, dass über Surf und Action gebucht werden kann.

Limnos hat einen Flughafen, dieser wird aber noch nicht direkt von Deutschland aus bedient. Das Umsteigen in Athen oder Rhodos ist der Preis, den die Besucher für Urlaub auf einer vom Massentourismus unberührte Insel zahlen müssen.

Da die Keros Bucht Naturschutzgebiet ist, darf direkt am Wasser nicht gebaut werden. Die nächsten Unterkünfte sind etwa 2 Kilometer vom Spot zu finden.

Fazit: Wer einen Urlaub an einem tollen Kombi-Spot möchte und abseits des Massentourismus eine ursprüngliche Griechische Insel genießen möchte, kann auf Limnos fündig werden.

Links:
www.surfclubkeros.gr
www.surf-action.com



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