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Kapstadt Report
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as Jahr 2010 präsentierte sich in Kapstadt bisher von seiner besten Seite, Wind und Wellen gab es nahezu jeden Tag. Gut getimed hatten Klaas Voget, Victor Fernandez und Marcilio Browne ihren Aufenthalt. Angereist Anfang Januar kamen sie am 11.1. in den Genuss eines wahrhaftigen Big Days in Haakgat.
Haakgat ist der Name eines Spots, der über einen kleinen Parkplatz direkt an der Küstenstraße zwischen Big Bay und Melkbos zu erreichen ist.

Bei hohem Swell laufen hier kraftvolle Wellen. Der Pointbreak funktioniert aber erst ab einer bestimmten Wellenhöhe, die etwa knapp so hoch sein muss wie der Mast lang ist.
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An diesem Tag waren die Wellen teilweise doppelt masthoch. Angesichts dieser Bedingungen gab es heute - anders als an moderateren Tagen - keine Überfüllung auf dem Wasser und so rippten die Drei sich die Seele aus dem Leib.

Zusammen mit Fanatic Team Manager Craig Gertenbach unterwegs, ging es auch um das Testen von Quads, mit vier Finnen ausgestatteten Prototypen für die 2011er Fanatic Boardrange.

Victor Fernandez kennt sich als mehrfacher Champion in Wellen bestens aus:

"Die Bedingungen in Haakgat haben mich echt beeindruckt. Ich bin nun zum dritten Mal in Kapstadt, habe aber noch nie so große Wellen erlebt. Direkt nach meiner Ankunft vom Flughafen hatten wir gleich eine kleine Session in Milnerton vor unserem Haus, danach ging's dann nach Haakgat. Es war super cool für mich gleich am ersten Tag zusammen mit Craig, Klaas und Marcilio zu surfen. Dieser Tag in Haakgat war sicher einer der Tage, die ich nicht so schnell vergessen werde!"

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Auch für Klaas, der regelmäßig im Winter ans Kap reist, war der 11. Januar etwas besonders:

"Das war wohl der fetteste Tag, den ich hier in Kapstadt je erlebt habe. Es war extrem windig und kabbelig auf den größeren Wellen, hat aber einfach super Spaß gemacht. Mein neuer Quad Prototype war einfach perfekt für diese Bedingungen! Zudem konnte ich auch meine neuen Segel (Anm. d. Red.: Klaas fährt jetzt Simmer) zum ersten Mal bei solch extremen Bedingungen zum Einsatz bringen und die waren auch genial! Das Icon fühlt sich neutral und kontrollierbar an und überlebte auch die härtesten Waschgänge...“

Craig Gertenbach ist Südafrikaner und kennt die Spots der Region wie seine Westentasche:

"Haakgat ist seit mehr als 20 Jahren einer meiner Homespots und ich habe vorher selten so große Wellen dort erlebt. Schon auf der zweiten Welle hatte ich einen fetten Wipeout und musste ziemlich lange schwimmen und zurücklaufen. Nach ein paar ähnlichen Situationen bin ich am Strand geblieben und habe Klaas, Victor und Marcilio beim rippen in diesen Wahnsinns-Bedingungen zugeschaut, das war eine wahre Freude. Die Bedingungen hier in Kapstadt sind gerade der Wahnsinn. Wir hatten bereits zwei große Wellentage und weitere zwei sind angesagt. Definitiv der besten Windsurf-Januar aller Zeiten!"

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Marcilio 'Brawzinho' Browne:

"Ich habe bisher immer nur von Kapstadt gehört und dachte hier gibt es viel Wind und eher kleine Wellen. Seit einer Woche haben wir nun fast jeden Tage riesige Wellen. Der Tag in Haakgat war einfach Wahnsinn, die Wellen waren schon groß als wir ankamen und wuchsen immer weiter! Auch der Wind war ziemlich stark, ich war mit 4,2 Quadratmetern unterwegs. Trotz des starken Windes hatte ich mich für das 81-Liter-Board entschieden, da die Böen und die die Strömung recht heftig waren und ich ungern zwischen den Wellen stehen wollte..."
"...das Board war genial, glitt extrem früh an - ich shreddete mit Vollgas und kontrolliert über die größtenteils kabbeligen Wellen."

Auch in Milnerton, am Strand zwischen dem Milnerton Lighthouse und Sunset Beach, gab es im Januar perfekte Tage. Zwar kleinere, aber sehr saubere Wellen - perfekt für radikale Ritte. Aber seht selbst...
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